STARLIGHT UNION

 S T A R L I G H T MAGAZIN DIGITAL

Im Mai 2010 erschien unsere erste Digitalausgabe - exklusiv für Mitglieder. Anbei ein paar Auszüge:

Unter Schafen   von Werner Brücker

Die Schafe auf dem nahe gelegenen Deich blökten sich bis in meine Träume hinein. Vorsichtig stand ich auf um Frau und Kind nicht zu wecken und tastete mich fast blind aus dem Zimmer. Nur mit Shorts und T-Shirt bekleidet schlich ich dann durch das Con-Haus und fand nach kurzer Suche den Bogen und die Pfeile, die noch vom nachmittäglichen Trainingsschießen im Hausflur standen. Im trüben Schein der (grob geschätzten) 5 Watt Glühlampe wählte ich den Köcher mit den dünneren Carbonpfeilen, schloss die Haustür auf und trat in die angenehm kühle Nachtluft hinaus.

Gedankenverloren träumte ich sabbernd von der riesigen Pizza, welche Gerhard am nächsten Tage für uns alle ‚kreieren’ wollte. Weniger begeistert war ich allerdings von der Ankündigung, dass es darauf nur vegetarischen Belag geben sollte. Mehr wäre unserem schmales Budget leider nicht zuzumuten. Na ja – diesem ‚Engpass’ konnte Abhilfe geschaffen werden. Die Lösung dafür lag praktischerweise zum greifen nah …

Der Deich hob sich wie eine urzeitliche Riesenschlange gegenüber dem noch immer (oder bereits wieder?) leicht rötlich gefärbten Horizont ab. Und auf dem Rücken des mächtigen Leibes ruhten winzige kuschligweisse Flocken. Ab und zu entfleuchte einem dieser ‚Flecken’ im Schlaf ein zufriedenes lang gezogenes: „Mmmääähhh!!“
Wie einst Winnetou, jede Deckung ausnutzend, pirschte ich mich näher an meine Opfer heran. Schlich erst bis zur Hauskante, robbte dann zu der niedrigen Hecke am Rande des Grundstücks hinüber, sicherte nach allen Seiten und überwand schlussendlich mit zwei weiten Sprüngen die schmale Landstraße. Nunmehr, in der Deckung der steilen Böschung, schöpfte ich zunächst Atem bevor ich mich an den schwierigsten Teil meiner Unternehmung machte.
Mühsam zog ich mich unter dem niedrigen Zaun hindurch, welcher die Schafweide an der Kuppe der Böschung begrenzte. Das nächste der von mir favorisierten Lämmer lag in circa 50 Metern Entfernung – zu weit für meine bescheidenen Fähigkeiten im Bogenschießen (bei unserem Midgard-Rollenspiel wäre ich wahrscheinlich auf einen Wert von maximal +2 gekommen). Das bedeutete für mich: näher ran schleichen, vorsichtig zwischen den zu schweren Mutterschafen hindurch!
Der Schwierigkeitsgrad wurde allerdings durch unzählige herumliegende Weiskohlköpfe erhöht, welche den Schafen tagsüber als Nahrungsergänzung dienen mochten (bedeutet: ‚Schleichen’ nur mit einem Abzug von mindestens 3!). Prompt trat ich dann auch auf einen dieser hinterhältigen Dinger, strauchelte und begann verzweifelt mit den Armen zu rudern um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Unglücklichweise stieß ich dabei aber gegen einen weiteren Kopf, dieser touchierte auf seinem kullernden Weg einen dritten und ehe ich es mich versah rollte eine kleine Lawine dieses krautigen Gemüses mitten in eine Ansammlung schlafender Mutterschafe hinein. Diese schreckten augenblicklich hoch, gewahrten mich in der Nähe ihres Nachwuchses und stießen ein alarmierendes Warnblöken aus, welches im Nu die gesamte Herde auf die Beine brachte.
Im trüben Dämmerlicht glaubte ich ein rötliches Aufblitzen in den weit aufgerissenen Augen der Tiere zu erkennen. Und voller dunkler Vorahnungen bemerkte ich, dass sich die Herde (ganz entgegen ihrer am Tage so offensichtlich furchtsamen Natur) des Nachts ganz anders verhielt. Erschreckend lautlos schoben sich nunmehr ihre wolligen Körper zu einem Einschließungsring um mich zusammen. Und plötzlich war ich von einem Wall aus Leibern umgeben. Verzweifelt schoss ich Pfeil um Pfeil in die lebende Mauer. Und obwohl ich gar nicht fehlen konnte, war keine Wirkung zu bemerken. Unbeeindruckt zog sich die Schlinge immer enger um mich.
Als die Tiere schließlich so nahe heran waren, dass ich ihre Mäuler sehen konnte, gewahrte ich voller Entsetzen die speicheltriefenden Hauer in ihren Rachen – und mein letzter Gedanke war: „Andauernd Gras und Kohlköpfe ohne Fleischbeilage fände ich auch langweilig!“ 

KOLLEKTIVSTORY

Vorgabe: "Manches Mal glaubte sie, ihr Herz würde in Stücke gerissen. Zweifel und Sehnsucht nagten an ihr, doch sie war durch einen Schwur an ihn gebunden – ihn, ihren Weggefährten, Waffenbruder, ihren Freund. Immer noch, auch nach all den Jahren, die sie nun schon getrennte Wege gegangen waren. Für sie war er immer noch Freyan, ihr Bruder im Schwerte, der, mit dem sie die abenteuerliche Flucht durch die Wälder von Centaurus Novus gewagt hatte, damals, als die Invasoren kamen. Wie lange war das nun her! Es kam ihr vor wie ein Traum, ein Hauch vergangener Zeit, der sich in den Stunden der Dämmerung in ihre Seele schlich. So vieles war seitdem geschehen, so viele Welten hatte sie durchwandert, um schließlich hier zu landen, hier, an diesem Feuer, mit ihm, der ihr Freund und Feind zugleich gewesen ..."

Teil 1 von Werner Brücker

"... In wirren Fieberträumen schien er die gemeinsamen Abenteuer wieder und wieder zu durchleben. Doch da war noch mehr: Berichte über unsagbare Höllenqualen, welche er damals durchlebt haben musste, damals als sie seinen freien Willen brachen und ihn zu einem Werkzeug des Bösen machen. Sein Körper zeugte davon, die Narben waren überall – nicht nur äußerlich … Irgendwie war er ihnen entkommen. Vielleicht hatte ein letztes Stückchen der eigenen Identität gesiegt und ihm zur Flucht verholfen. Doch die Dunkelheit gab ihre Opfer nicht so schnell frei. Eher zerstörte sie den Rest von Leben in ihm als Freyan kampflos die Freiheit zu schenken.

Und so wachte Aliana nun schon den dritten Tag an seinem Lager, wob Heilzauber auf Heilzauber und versuchte mit belebenden Kräutertees ihren einstigen Waffenbruder ins Licht hinüber zu retten. Unterdessen spürten ihre Elfensinne das Nahen der Horde. Freyans Schweiß war für diese Bluthunde eine unverwechselbare Fährte, der sie ohne zu ermüden schon seit Tagen durch die dichtesten Wälder folgten. Alianas einzige Hoffnung bestand darin ihren Freund vor dem Eintreffen der Verfolger ins Reich der Lebenden zurückzubringen. Zu zweit mochte es zumindest den Hauch einer Chance im Kampf gegen die Werkzeuge des Bösen geben - oder zumindest die Möglichkeit zur Flucht. Als ihr empfindliches Gehör das ferne Knacken von Zweigen vernahm wusste sie, dass sie den Wettlauf gegen die Zeit verloren hatte. Jetzt würde es sich zeigen ob ihre getroffenen Vorbereitungen ihnen zumindest für kurze Zeit einen Aufschub verschaffen konnten.

Als der erste der riesenhaften Tiermenschen schließlich einen Augenblick später auf die Lichtung stürmte war sie bereit: auf der Sehne ihres Bogens lag der erste Pfeil mit der tödlichen Spitze aus Himmelsmetall, die beiden Elfenklingen steckten locker in den Lederscheiden an ihren schmalen Hüften und vor ihr steckte der schwere Jagdspeer im Boden. Äußerlich völlig ruhig und ohne nur einen einzigen Zentimeter zurückzuweichen erwartete sie das gehörnte und mit einer mächtigen Doppelklingen-Axt bewaffnete Monstrum. Als dieses sich ihr bis auf zwei Mannslängen genähert hatte gab urplötzlich der Boden unter dem stattlichen Gewicht des Minotaurus nach und das Tierwesen stürzte in die getarnte Grube. Ehe sich der über drei Meter hohe Gigant daraus befreien konnte bohrten sich zwei von Alianas Pfeilen in seine vor Überraschung geweiteten handtellergroßen Augen. In der empor gerissenen Axt spiegelte sich ein weiterer Gegner in Alianas Rücken. Herumwirbeln, einen neuen Pfeil aus dem Köcher ziehen und auf die gespannte Sehne des Langbogens legen waren unzählige Male geübte Bewegungen, die in der Schnelle eines Lidschlags vonstatten gingen.

Der Wolfsmann hinter ihr überwand die zweite Fallgrube gerade mit einem weit ausholenden Sprung welcher ihn direkt zu dem, nach wie vor im Fieber daniederliegenden Freyan gebracht hätte – wäre er nicht mitten in der Luft von Alianas dritten Pfeil getroffen worden. Sein Schwung war allerdings immer noch groß genug um die zierliche Elfe bei einem Aufprall von dern Füßen zu reißen. Doch diese hatte die Gefahr noch rechtzeitig erkannt. Die Elfe flankte zur Seite und entging damit gleichzeitig nur knapp den zuschnappenden Kiefern eines Schlangenmenschen, welcher sich unbemerkt durch die Grube mit dem Leichnam des Minotaurus bis hin zu Alianas Füßen geschlängelt hatte. Gedankenschnell lies sie den Bogen, welcher ihr im Nahkampf nicht helfen konnte, fallen und zog die beiden gebogenen Klingen aus den Futteralen an ihrem Gürtel. Mit einer geschmeidigen Bewegung wich sie dem neuerlich zustoßenden Giftzähnen aus – nur um Sekunden später mit einem Ausfallschritt nach vorne zu flanken und mit einem Hieb den zierlichen Kopf vom Rumpf zu trennen. Derweil versetzte die andere Klinge dem Wolfsartigen den ‚Gnadenstoß’. Ihr Atem ging ruhig und gleichmäßig als sie mit einem schnellen Rundblick den Rand der Lichtung überblickte – und dabei fast zu spät nach oben schaute, wo sich der gefiederte Leib einer Harpie rauschend den Weg nach unten bahnte. Nur einen Herzschlag später hackten die tödlichen Krallen nach Alianas Haarschopf. Instinktiv zog diese den Kopf zwischen die Schultern, beförderte die beiden Klingen zurück in ihre Scheiden und rollte sich zu dem nach wie vor im Waldboden steckenden Jagdspeer hinüber. Bevor sie diesen noch fassen konnte fetzten die messerscharfen Greifklauen über ihren Rücken hinweg, zerschnitten das Lederhemd wie Papier und hinterließen blutige Furchen auf der hellen Elfenhaut. Dann hatte Aliana den Speer erreicht, zog ihn mit einer einzigen kraftvollen Bewegung aus dem Waldboden und rammte ihn mit aller Kraft ihn den Unterleib des Vogelwesens. Ein schriller Todesschrei entrang dem menschlichen Teil der Harpe und gleichzeitig ergoss sich ein übel riechender Blutstrom über die Elfenfrau. Angewidert schleuderte sie das aufgespießte Wesen von sich und wischte sich das Gesicht mit den weiten Ärmeln ihres zerfetzten Lederhemds ab. Genau in diesem Moment betraten zwei weitere Gegner die Lichtung und ihr wurde bei deren Anblick bewusst, dass der Kampf bis jetzt nur ein Test gewesen war …"

Hier beantwortet Euch die Redakteurin der  Digital-Ausgabe von STARLIGHT, Doris Gutsmiedl, alle Fragen zur 'Downloadversion' des Magazins. Gerne könnt ihr auch für weitergehende Anregungen und Fragen das Gästebuch am Ende der folgenden Infotexte verwenden.

Starlight Magazin Digital – Fragen und Antworten

 
Wird die Online-Ausgabe des Starlight Magazins die Print-Ausgabe ablösen oder ersetzen?
Nein, die Online-Ausgabe Starlight Magazin Digital ist eine Ergänzung zu unserem bewährten Starlight Magazin, kein Ersatz. Das Starlight Magazin wird weiterhin regelmäßig erscheinen und den Mitgliedern der Starlight Union auf dem Postwege zugesandt werden.

Wo und wie kann ich das Starlight Magazin Digital bekommen? Das Starlight Magazin Digital wird unter www.starlightunion.de zum Download angeboten werden.

In welchem Dateiformat wird das Starlight Magazin Digital erscheinen? Das Starlight Magazin Digital wird als geschützes PDF erscheinen, d.h. man kann das PDF lesen, aber es ist nicht möglich, Inhalte aus dem Dokument herauszukopieren. Zudem wird das Drucken nur möglich sein, wenn man das zugehörige Passwort kennt – und das wiederum wird nur den Clubmitgliedern in der Printausgabe des Starlight Magazins zugänglich gemacht.

Wer kann sich das Starlight Magazin Digital herunterladen? Jeder, der Interesse daran hat und über einen PC mit Internetanschluss verfügt – aber natürlich freuen wir uns, wenn das Starlight Magazin Digital Menschen dazu bewegt, der Starlight Union beizutreten!

Ich bin kein Mitglied der der Starlight Union. Kann ich trotzdem einen Beitrag für das Starlight Magazin Digital einreichen? Es besteht grundsätzlich die Möglichkeit, sowohl für die Online- als auch für die Printausgabe des Starlight Magazins Gastbeiträge einzureichen. Für das Starlight Magazin Digital wird die Anzahl der möglichen Gastbeiträge pro Person auf einen pro Jahr festgesetzt. Über eine Veröffentlichung entscheidet die zuständige Redaktion. Beiträgen von Mitgliedern der Starlight Union wird im Zweifelsfall allerdings immer Vorrang gewährt werden.

Warum muss ich für die Print-Ausgabe bezahlen, während es die Online-Ausgabe kostenlos gibt? Der Preis von z.Zt. 6 Euro pro Heft kommt durch die Kopier-, Binde- und Versandkosten zustande und dient rein dazu, die Unkosten, die bei der Produktion des Heftes entstehen, zu decken. Das Starlight Magazin Digital muss weder kopiert noch versandt werden, und erzeugt daher keine Unkosten, die gedeckt werden müssten.

Werden meine Beiträge künftig immer auch online zu finden sein? Nicht unbedingt. Es steht jedem Autor/jeder Autorin und jedem Zeichner/jeder Zeichnerin frei, die eingesandten Beiträge nur für die Print-Ausgabe, nur für die Online-Ausgabe oder für Beides bereit zu stellen. Damit wir im Starlight-Archiv die Beiträge entsprechend kennzeichnen können, würden wir bei eingesandten Beiträgen daher auch um eine entsprechende Anmerkung bitten.

Welchem Umfang wird das Starlight Magazin Digital haben? Angedacht ist ein Umfang von etwa 30-50 Seiten.

Wird im Starlight Magazin Online das Gleiche zu finden sein wie im Starlight Magazin? Nein. Das Starlight Magazin Digital wird keine abgespeckte Kopie des Starlight Magazins werden. Auf Grund seiner digitalen Form eignet es sich besser für andere Formate und Textlängen als die Print-Ausgabe, daher werden hier auch andere Inhalte zu finden sein. Das Starlight Magazin Digital nutzt die spezifischen Möglichkeiten einer digitalen Publikation für sich, beispielsweise dadurch, dass innerhalb des Dokuments Links und Querverweise gesetzt werden.

Warum wird es überhaupt ein Starlight Magazin Digital geben? Kann nicht alles so bleiben, wie es ist? Sicherlich wird auch Dir aufgefallen sein, dass die Starlight Union in den letzten Jahren immer weniger Mitglieder hat. Auf der Starlight Con 2009 haben wir diskutiert, wie wir auf der einen Seite dem Mitgliederschwund entgegen wirken können, und wie wir auf der anderen Seite neue Mitglieder für die Starlight Union gewinnen können. So wurde die Idee des Starlight Magazins Digital geboren. Viele langjährige Starlight Mitglieder sind auf Grund von geänderten privaten und beruflichen Umständen nicht mehr in der Lage, so viel Zeit wie früher in ihr kreatives Hobby zu stecken. Mit dem Starlight Magazin Digital wollen wir neue Formate anbieten, die es auch den Kreativen mit wenig Zeit erlaubt, kürzere und kürzeste Beiträge einzureichen und zu veröffentlichen, und so nach wie vor am kreativen Clubleben teilzunehmen. Wir wollen mit dem Starlight Magazin Digital auch auf eine neue Generation im Fandom zugehen, für die digitale Veröffentlichungen gleichwertig neben Gedruckten stehen, und für die das Lesen von digitalen Texten zum Alltag gehört. Zudem soll das Starlight Magazin Digital, das ja einen deutlich geringeren Umfang hat als das Starlight Magazin, neugierig auf die Print-Ausgabe machen und so neue Mitglieder und Abonnenten werben. An dieser Stelle sei aber nochmals betont, dass es jedem Mitglieder der Starlight Union freigestellt ist, sich an der Online-Ausgabe des Starlight Magazins zu beteiligen. Wer nur für die Print-Ausgabe schreiben oder zeichnen möchte, kann dies selbstverständlich tun.

Starlight Magazin Digital - 1. Info (Stand 2009!)

Für eine Testausgabe des Starlight Magazins Digital, die im Herbst erscheinen soll, brauchen wir natürlich auch Material. Gleichzeitig wollen wir in dieser Testausgabe die Möglichkeiten des digitalen Mediums aufzeigen. Zudem soll es im Starlight Magazin Digital Rubriken geben, die sich in jeder Ausgabe des Magazins finden. Diese Rubriken möchte ich euch hier kurz vorstellen – und wir würden uns sehr freuen, wenn der eine oder die andere einen oder mehrere kleine Beiträge zu diesen Rubriken für die erste Ausgabe des Starlight Magazins Digital zur Verfügung stellt!

1. Fortsetzung-Kollektiv-Story

Das Prinzip einer Kollektivstory dürfte vor allem den regelmäßigen Besuchern der Starlight Cons bestens vertraut sein: Eine(r) schreibt ein erstes Kapitel, eine weitere Person ein zweites, für das dritte Kaptel geht die Geschichte an eine dritte Person weiter und so weiter und so fort. Für das Starlight Magazin Digital werden wir auf dieses Prinzip aufbauen, es aber ein wenig abändern.
Person A schreibt für die Ausgabe 1 eine Einleitung bzw. ein Kapitel 1. In diesem Fall heißt die Person A Doris und die Einleitung findet sich auch im Anschluss an diesen Text, damit ihr für die Testausgabe des Starlight Magazins Digital die Möglichkeit habt, Fortsetzungen zu schreiben.
Also, Person A veröffentlicht in Ausgabe 1 ein Kapitel 1. Personen B, C und D schreiben daraufhin für die Ausgabe 2 jeweils ein Kapitel 2. Da es sich um drei unterschiedliche Autoren handelt, werden auch drei unterschiedliche Kapitel 2 dabei herauskommen – nennen wir sie Kapitel 2 (B), Kapitel 2 (C) und Kapitel 2 (D). In Ausgabe 2 nun wird die Einleitung/Kapitel1 erneut erscheinen, diesmal aber mit dokumentinternen Links am Ende des Kapitels, die auf die unterschiedlichen Versionen von Kapitel 2 verweisen. Nun gibt es wieder einige Starlighterinnen und Starlighter, die sich Gedanken zu unserer Kollektivstory machen, und die jeweils ein Kapitel 3 schreiben. Beispielsweise verfasst Person E eine Fortsetzung zu Kapitel 2 (B) und Personen F und G Fortsetzungen zu Kapitel 2 (D). Zu Kapitel 2 (C) findet sich keine Fortsetzung. Damit können wir nun in der 3. Ausgabe des Starlight Magazin Digital neben der Einleitung die beiden Kapitel 2, zu denen es Fortsetzungen gegeben hat, zusammen mit ihren Fortsetzungen veröffentlichen, wiederum verknüpft durch dokumenteneninterne Links.
Eine solche Fortsetzungs-Kollektiv-Story fächert sich gewissermaßen baumartig auf: Am Anfang steht Kapitel 1, gewissermaßen als Stamm. Die verschiedenen Versionen von Kapitel 2 sind dann die ersten Zweige, die sich mit den Kapiteln 3 und 4 weiter verzweigen und verästeln. Kapitel 5 wird dann zugleich das Ende der Story sein – und je nachdem, wie viele Personen unterschiedliche Kapitel 5 schreiben, so viele Endversionen wird es dann am Ende zu unserer Fortsetzungs-Kollektiv-Story geben. 

2. Fünf Worte - eine Idee
 
Für diese Rubrik werden in jeder Ausgabe des Starlight Magazins Digital 5 Worte veröffentlicht, die zufällig aus einem Werk der Science Fiction oder Fantasy ausgewählt werden. Das Werk selbst bleibt dabei aber erst einmal geheim. Aufgabenstellung ist nun, aus diesen Worten irgendetwas zu machen – Illustration, Gedicht, Sentenz, Kurzgeschichte, Comic… alles ist möglich. Und da das Starlight Magazin Digital ja digital erscheint, können hier beispielsweise auch Fotocollagen oder farbige Bildergeschichten veröffentlicht werden. In der nächsten Ausgabe des Starlight Magazins Digital werden dann die eingesandten Beiträge veröffentlicht. Außerdem wird aufgelöst werden, aus welchem Werk besagt fünf Worte stammen.

Fünf Worte – Eine Idee
Bogenschießen – Pizza – Watt – blind – Schafe

Um das Prinzip dieser Rubrik in der Testausgabe demonstrieren zu können, haben wir uns fünf Worte ausgesucht, die mit der diesjährigen Con in Verbindung stehen. Also, liebe Starlighterinnen und Starlighter, egal, ob ihr auf der Con wart oder nicht, lasst eure Kreativität spielen und denkt euch zu diesen Worten irgendetwas aus! Und denkt daran – es werden Beiträge für das Starlight Magazin Digital gesucht –also auch kurze und kürzeste Texte sowie farbige Bilder und Fotos sind hier willkommen!!

3. ... besonders geprägt hat mich ...

Jeder von uns kennt Filme oder Bücher, die ihn oder sie in seinem/ihrem kreativen Schaffen besonders beeinflusst haben. Sei es, dass sie so überaus gut waren, dass ihr diese Werke hier euren Kolleginnen und Kollegen aus dem Club vorstellen und zum Gucken oder zur Lektüre ans Herz legen wollt, sei es, dass sie so schlecht waren, dass ihr unbedingt ein alternatives Ende dazu schreiben und hier veröffentlichen wollt –auch in dieser Rubrik soll eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt werden.
Ach ja, und denkt daran, wenn ihr einen Beitrag für diese Rubrik schreibt: Es ist das Starlight Magazin Digital – sprich wenn es zu dem Werk, das ihr vorstellen wollt, vielleicht eine Webseite gibt, einen Videoclip auf Youtube oder einen Artikel in einer digitalen Literaturzeitschrift – ihr könnte diese Links in eurem Beitrag benutzen, die Leser werden unmittelbar beim Lesen auf diese Links klicken und sich diese Zusatzinformationen ansehen können.

4.  Vorstellen von Webseiten

In dieser Rubrik können wiederum die spezifischen Vorteile des digitalen Mediums genutzt werden. Auch hier seid ihr aufgerufen, nützliche und interessante Webseiten, die sich mit Illustration oder Schriftstellerei, mit Science Fiction oder Fantasy oder anderen clubrelevanten Themen beschäftigen, kurz vorzustellen. Auch in diesen Beiträgen können direkte Links gesetzt werden, beispielsweise um auf besonders interessante Unterseiten zu verweisen.

5. Aktuelles, Termine, Wettbewerbe

Wenn ihr von einem Wettbewerb, interessanten Ausstellungen, Treffen, Neuerscheinungen… und so weiter hört, von denen ihr denkt, dass sie auch für andere Starlighterinnen und Starlighter interssant sein könnten, so würden wir uns freuen, wenn ihr uns dies mitteilt und uns dazu eine kleine Notiz mit einem Link zu den relevanten Informationen zusendet.

6. ... und natürlich Eure Beiträge!

Und selbstverständlich freuen wir uns über jeden Beitrag von euch, der uns für das Starlight Magazin Digital zur Verfügung gestellt wird!

Wir freuen uns auf zahlreiche Zuschriften und Einsendungen für die Testausgabe des Starlight Magazins Digital. Einsendeschluss für alle Rubriken ist der 1. Oktober 2009. Das Starlight Magazin Digital soll dann im Herbst, und parallel zu einer Printausgabe des Starlight Magazins, erscheinen

Starlight Magazin Digital - Testausgabe
Einsendeschluss für alle Rubriken ist der 1. Oktober 2009. Zuschriften bitte an doris.gutsmiedl@web.de

Fortsetzungs-Kollektiv-Story - Kapitel 1

"Manches Mal glaubte sie, ihr Herz würde in Stücke gerissen. Zweifel und Sehnsucht nagten an ihr, doch sie war durch einen Schwur an ihn gebunden – ihn, ihren Weggefährten, Waffenbruder, ihren Freund. Immer noch, auch nach all den Jahren, die sie nun schon getrennte Wege gegangen waren. Für sie war er immer noch Freyan, ihr Bruder im Schwerte, der, mit dem sie die abenteuerliche Flucht durch die Wälder von Centaurus Novus gewagt hatte, damals, als die Invasoren kamen.
Wie lange war das nun her! Es kam ihr vor wie ein Traum, ein Hauch vergangener Zeit, der sich in den Stunden der Dämmerung in ihre Seele schlich. So vieles war seitdem geschehen, so viele Welten hatte sie durchwandert, um schließlich hier zu landen, hier, an diesem Feuer, mit ihm, der ihr Freund und Feind zugleich gewesen."

… wie geht es nun weiter?

Deine Fortsetzung dieser Fortsetzungs-Kollektiv-Story sendest Du bitte bis zum 1. Oktober 2009 an doris.gutsmiedl@web.de. Viel Spaß!!


                                                                              

Fünf Worte – Eine Idee
Bogenschießen – Pizza – Watt – blind – Schafe

Fünf Worte – Eine Idee
Bogenschießen – Pizza – Watt – blind – Schafe