STARLIGHT UNION

MIDGARD "Werkstatt"


Auf dieser Seite präsentieren euch RALF WICHMANN und WERNER BRÜCKER technische Weiterentwicklungen der 'Kroner' und ihrer Gegner, den 'Dunklen Meistern' aus unserem MYRKGARD-Universum. Die neusten Einträge (letzte Aktualisierung: 19.11.17 KGB-Bericht 25) sind in ROT geschrieben.

KGB-BERICHT 25

Forschungs- Erkundungs- und Expeditionsschiff

Herz aus Gold

Historie und momentaner Einsatzschwerpunkt

Die Herz aus Gold ist das dienstälteste Schiff innerhalb der Kronermarine und wurde in etlichen Einsätzen auch schon mehrmals schwer beschädigt.Vom ursprünglichen Aufbau des Schiffes ist mittlerweile nicht mehr viel zu erkennen. Mittlerweile sind so ziemlich alle Planken, Spannten, Bohlen, Taue und Ausrüstungsgegenstände mehrfach erneuert und erweitert worden. Ursprünglich war es ein klassisches Drakkar in offener Bauweise, d.h. noch ohne Deckshaus, sodaß die Mannschaft sich eigentlich nur mit einem Zelt vor der Witterung schützen konnte.

Die Notwendigkeit langer Revierfahrten an der Magieschutzkreiszone erzwang den Einbau eines Deckshauses um die Gesundheit und Einsatzfähigkeit der Schiffsbesatzung zu erhalten. Die leicht veränderte Schwerpunktlage gefährdete allerdings die Stabilität bei schwerer See, sodaß ein zusätzlicher Kiel unter dem Eigentlichen angefügt wurde, interessanter Weise verleitete diese Problemlösung die Schifffsbauer dazu, das Schiff mit Rammdornen an Bug und Heck zu erweitern, was sich in der Nachsicht als überaus erfolgreich bewährte. Trotz der Enge und des mangelnden Komforts stellten sich diese Modifikationen als,richtungsweisend heraus, und in der Folge wurde die Herz aus Gold bei diversen riskanten Erkundungs- und Agentenmissionen erfolgreich eingesetzt.

In jüngerer Zeit wurde Sie auch als Erprobungsträger für die neuesten Waffenentwicklungen genutzt und erwarb mit ihrer gut eingespielten Mannschaft in etlichen Geheimmissionen unter dem Kommando von Kapitän Olaf Olafson einen legendären Ruf und wurde so zu einem wichtigen Operationsteil des Sondernachrichtendienstes.

Im Augenblick befindet sich die Herz aus Gold zusammen mit der Wyrd auf einer Folgemission nach der erfolgreichen Absetzung einer Kommandogruppe in Nihavand. Der augenblickliche Aufenthaltsort ist unbekannt und kann nur mit „irgendwo im Meer der Fünf Winde“ präzisiert werden.

Technische Daten:  

Länge:                                                                       19,5m

Breite:                                                                        4,3m

Gesammthöhe über Kiel:                                           13,75m

Gewicht (leer):                                                          30,87t

Gewicht (max Zuladung 23t)                                    46,87t

Tiefgang über Kiel:                                                   1,35m

Tiefgang Über Ruder:                                                1,6m

Decksbreite innen:                                                     3,45m

Deckslänge innen:                                                     17,6m

Masthöhe über Haubtdeck:                                       12,25m

Segelfläche Rahsegel:                                               48qm

Ruderplätze:                                                              12

Deckshausbreite innen:                                             2,57m

Deckshauslänge innen:                                              5,67m

Schanzkleid/Reling, Haubtdeck:                               62,5cm

Schanzkleid/Reling, Deckhaus:                                 65cm

Lichte Rammdornlänge, Wasserlinie:                       0,50m

Fahrgeschwindigkeit:                                                6kn gerudert               (11,11km/h)

                                                                                  8kn kurzzeitig             (14,81km/h)

                                                                                  19kn untter Segeln     (35,18km/h)

Taktische Werte:

Ausrüstungszuladung:                                               16t

Mannschaftsstärke:                                                   10 Mann; max. 20 Mann

Gefechtsradius                                                          3,7sm              (2km)

Mehrkammerrumpf                                                   3Sektionen

Voll Rammfähig                                                        in Vor und Rückwärtsfahrt

 

Tiefgang von nur 1,6m ermöglicht Befahren von seichten Flußniederungen und Gewässern

leicht und schnittige Rumpfform außergewöhnlich wendig und schnell

Bewaffnung:

            4 Schwere decksmontierte Armbrüste in mehrfach überdeckenden Feuerbereichen, je                 eine an Bug und Heck und Zwei auf dem Oberdeck des Deckshauses

                1 Schweres 1“ Hinterladergeschütz Dunnerschlach auf dem Vordeck

          Reichweite variabel, Munitionsabhängig, bei Verwendung von 1“ Sprenggranaten                  Kernschußweite 650m, max. 2km

                1 Hinterladergeschütz Zwergendonner 1“ auf dem Achterdeck

                Reichweite variabel Munitionsabhängig, bei Verwendung von 1“ Sprenggranaten 1,5km

Besatzung:

Mindestanzahl 10 Mann zur Gewährleistung der vollen Einsatzfähigkeit. Kapitän und Steuermann sowie der Schiffskoch, 7 Decksgasten, wobei die Aufgaben mehrfach verteilt werden.

Im Gefecht werden je 3 Decksgasten pro Decksgeschütz zu Richtschütze und zwei Ladeschützen. Kapitän übernimmt die Funktion des Steuermannes und kann nach Bedarf die  backbordmontierte Armbrust bedienen, Steuermann entert aufs obere Gefechtsdeck auf und übernimmt dort die Armbrust, die übrigen Decksgasten übernehmen die zweite Armbrust am Oberdeck und die bugmontierte Armbrust.

Mit Marineinfanteristen erhöht sich die Mannschaftsstärke  auf bis zu 20 Mann wobei die Unterbringung der zusätzlichen Mannschaft praktischer Weise nur im äußerstem Falle angestrebt wird mangels Platz und Proviantierung.

Praktischerweise hat sich das Mitführen einer halben Kampfgruppe als überaus effizient herausgestellt. (6 Mann)


KGB-Bericht 24

Es ist nun nach einem halben Jahr Gewißheit im Kronerrat, daß das valianische Imperium nach einigen Jahrhunderten der relativen Ruhe ihre expansionistischen Tendenzen wieder aufnimmt. Ein sehr deutliches Zeichen war die Vernichtung der streng geheimen Forschungseinrichtung Klon-Dike der Kron-Aran-Allianz im fernen Aran am Füße des Dehestan Massivs. Ihre Majestäten haben schweren Herzens einen Teil der bislang geheim gehaltenen Berichte zur Lage der Nation öffentlich gemacht, argwöhnte doch die Bevölkerung des Zweikronenreiches schon seit längerem, verursacht durch Generalmobilmachung, Rationierungen von Brennstoffen, Kohle und Nahrungsmitteln und Metallsammlungen, das umgangssprachlich gesprochen „etwas im Busch ist“.
Um so erfreuter ist der Kronerrat über den Umstand der Tatsache, das die Bevölkerung mit gewohntem Gleichmut, Geschäftigkeit und Ernsthaftigkeit auf die Bekanntmachung reagiert.
Da sich das Zweikronenreich schon seit einer gefühlten Ewigkeit (seit 800 Jahren) im permanenten Zustand des kalten Krieges auf Myrkgard mit dem valianischen Imperium befindet, geht die Bewaffnung und Unterweisung der Zivilbevölkerung über die Wehrtings, bemerkenswert flüssig voran.
Im Kronerrat werden verschiedene Szenarios der Invasion durchgespielt und als Ergebnis daraus eine neue Verteidigungsstrategie entwickelt. Die komplette „Einigelung“ der tausend Meilen Küstenlinie ist nicht machbar. Die bisher geschaffenen Wehrbauten werden allenfalls erhalten und modernisiert. Man vermutet zu Recht, daß das valianische Imperium selbst durch geheimdienstliche Tätigkeiten längst Kenntniss über die meisten fortifikationstechnischen Bauwerke des Zweikronenreiches hat.
Der Schwerpunkt liegt auf Aufklärung, flexible Reaktion auf Bedrohungssituationen und schnelle harte Schläge. Kern dieser Verteidigungsstrategie ist die Aufrüstung der Kronermarine in Verbindung und Intensivierung der nachrichtendienstlichen Tätigkeit der drei wichtigsten Nachrichtendienste des Zweikronenreiches; Geheimdienst der königlichen Majestäten, die Forsetimen und der Kroner Geheimen Bruderschaft.
Der neue Leiter des Sondernachrichtendienstes, Gat Bolger in Vertretung des vermißten Gnomeos, wurde vor kurzem vergattert und in streng geheim gehaltenem Wissen unterwiesen. Im Augenblick staunt er über „das dunkle Licht“ des vor über hundert Jahren verstorbenen Universalgelehrten und Entdecker des elektrodynamischen Prinzips, Karim Fa´hdai und hat die Erlaubnis erhalten, mit dieser Technik das neue Küstenverteidigungsschiff Gnomea auszurüsten.
Die Werftleitung aus Hei´thburg meldet voller Stolz den momentanen Fertigungsstand des Rumpfes von 80%. Auch sind die aufwendigen Testreihen der neuartigen Leichtölmotoren abgeschlossen und die ersten Nullserienprototypen werden nach Reparatur und Optimierung demnächst ausgeliefert. Ein wenig verblüfft ist Gat Bolger über die Lieferung einiger Kisten mit königlichem Siegel und einer Depesche mit der Aufforderung diese Kisten erst nach Ankunft des zwergischen Maschinisten Miles „Scotty“ O´Brian zu öffnen!
Anbei ein Ikonographenbild des momentanen Fertigungszustandes der GNOMEA!


Werftbericht 30

Die Werftleitung von Hei´thburg gibt voller Stolz bekannt, das die Rumpfarbeiten am Küstenverteidigungsschiff Gnomea voranschreiten. Im Augenblick befindet sich der Rohbau im Fertigungszustand von ca. 20 Prozent! Gat Bolgers Ernennung des Schiffszimmermannes Tzen Choe zum Schiffsbaumeister trägt überraschend schnell Früchte!
Die Herangehensweise des findigen Kantaipanesen ist für die Wealander ungewohnt, aber überraschend zielgerichtet. Er organisiert die Werftarbeiter in Arbeitsgruppen, die stark modularisierte Bauteile in Baugruppen zusammenfassen und Sektionsweise den Rumpf fertigen. Durch diese Abkehr von der traditionellen Bauart lässt sich das Arbeitstempo nochmals steigern und intensiviert die geforderte Aufrüstung der Marine.
Auch aus dem Waffentestlabor gibt es wiederum Neuigkeiten; Gat Bolger hat die Gatling-Idee wieder aufgegriffen und nochmals verfeinert. Er nennt das neue Projekt Phalanx! Es handelt sich um ein 1“ Schnellfeuergeschütz mit vier Läufen basierend auf der Gatling, aber nicht mit Fremdantrieb, sondern konzipiert als Gasdrucklader! Ein Teil der Treibgase der Granatmunition treiben einen zentral gelegenen Kolben mit Schieber an, der nach hinten geworfen wird und in die spiralförmigen Steuergassen des Verschlußträgers eingreift und über Führungswarzen die Verschlüsse schrittweise lädt, transportiert und auslöst.
Die Munition ähnelt dem KSM – Einheitskaliber, ist blos wesentlich größer. Das angestrebte Format ist 1“x 4“, ausschließlich Sprenggranate, und hat die gleiche Hülsenform wie das 50ziger Kaliber, nur größer. Damit erklärt sich auch die Gurtzuführung, sie ähnelt im Wesentlichen auch hier den 50ziger Zerlegergurten, ist aber entsprechend dimensioniert. Dieses Verteidigungsgeschütz ist aufgrund seiner angestrebten Feuerkraft von etwa 120 Schuss/min. und Reichweite von ca. 8 Kilometern zunächst einmal stationär geplant, die Konstruktionspläne und Berechnungen zeigen aber schon jetzt das ungeheure Potential dieses Konzeptes. Demnächst beginnt die Fertigung des ersten Prototyps!

Werftbericht 29

Die Werftleitung von Hei´thburg gibt die Kiellegung des Küstenverteidigungsschiffes Gnomea bekannt. Basierend auf der Baustruktur der beiden Kreuzer Alchissamore 1 und 2 und der Dschunkenbaukunst aus Kantaipan wird ein vollkommen neuer revolutionärer Schiffstyp erstellt, der zum Maßstab einer ganzen Serie von Verteidigungsschiffen wird.
Auch der Antrieb dieses Schiffstyps ist nur als vollkommen neuartig zu werten!
Aufgrund der prekären Versorgungslage des Zweikronenreiches und der daraus resultierenden Rohstoffknappheit können jetzt die geheimen Gnomen- und Wichtelwerkstätten einen radikalen neuen Erfolg vermelden!
Selbstzündende Leichtölmotoren! Die ausgiebigen Versuche, angeleitet von Gat Bolger aufgrund des Monate zurückliegenden Unfalles auf der Werft mit dem erkalteten Dampfkran, haben zu einer überraschenden neuen Antriebsart geführt, mit großer Leistung bei geringen Kraftstoffverbrauch. Der hohe Kohleverbrauch der bisher verwendeten Dampfmaschinen ließ sich auch nicht durch neuartige Kessel, mit besserem Wirkungsgrad entscheidend verringern.
Ein Seekampfschiff, angetrieben von Dampfmaschinen, auch solche mit den neuen Mehrfach-Expansionsmaschinen, würde jeden Rahmen sprengen! Die Größe, der Rohsstoffhunger und die Bindung von horrenden Materialmengen für nur „Ein“ Schiff entbehren jeder Grundlage und würden das Zweikronenreich an den Rande des Ruines bringen und den Seemeistern den Sieg ohne Zutun bringen!
Gat Bolger setzt großes Vertrauen in Tzen Choe und hat den Schiffbauer aus Kantaipan in den Rang eines Schiffsbaumeisters erhoben und mit dem Bau des Küstenverteidugungsschiffes Gnomea beauftragt
Im Augenblick durchlaufen die neuen Leichtölmotoren ein ausgiebiges Testprogramm in den Laboren auf Standfestigkeit und Ausdauerleistung. Zur Sicherheit werden für die Gnomea zwei Maschinen vorgesehen, um im Fall eines Ausfalles einer der Maschinen noch voll manövrierfähig zu sein. Die Schrauben befinden sich in einem strömungsgünstigen Kanal im breiten flachbödigen Rumpf und ragen nicht über den Boden hinaus, so dass die Gnomea auch in flachem Wasser gefahrlos aufliegen kann, ohne beschädigt zu werden, und kann somit auch in flachen Küstenzonen als vorgeschobene Batterie fungieren.
Bewaffnet werden soll die Gnomea mit vier Dunnerschlachgeschützen und der Fünfziger Gattling! Am flachen Bug befindet sich eine massive Rampe, die zum Auf- und Abentern bequem herabgelassen werden kann, um somit in erweiterten amphibischen Seekampfaktionen den Einsatz von Marinesoldaten zu ermöglichen.
Alles in Allem Ein hoffnungsvolles Konzept zur unkomplizierten Ergänzung der schwierigen Küstensicherung und die Werftbesatzung geht mit neuen Elan in den Neubau!

Sie hämmern wild und entschlossen, die Planken und Balken unverdrossen, auf das des Seemeisters Galeere, versinkt in des Oceans Leere, Ahouw, ahouw, ahouw!

Werftbericht 28

Die Werftleitung gibt bekannt, das die beiden leichten Kreuzer Alchissamore Eins und Zwei bedingt einsatzfähig sind. Leider kommt die Waffenfabrik noch immer nicht mit der Fertigung der Zehn schweren Maschinengewehren Minerwa 2 b Marine nach, zu sehr haben die anhaltenden Handelsstörer des valianischen Imperiums den Nachschub behindert.
Das gesammte Reich befindet sich in einer Ausnahmesituation! Die landesweite Metallsammlung zieht sich noch immer hin, da die Qualität der bisher sichergestellten Mengen an Metall nicht den hohen Anforderung der Waffenschmiede genügen! Aufgrund der sehr hohen Patronenlagerdrücke der KSM-Munition können nur hochlegierte Stähle zur Verwendung kommen und der zur Rohstoffveredelung wichtige Zusatzstoff ist sehr rar! In dieser Hinsicht versteht Gat Bolger keinen Spaß, zu sehr erinnern ihn mal immer wiederkehrende Schmerzen, an den vor knapp 1 ½ Jahren zurückliegenden Unfall bei einem Waffentestversuch, dem er beinahe zum Opfer fiel!
Aufgrund der hohen Gefährdungslage des Zweikronenreiches werden die beiden Kreuzer schon jetzt vor der offiziellen Indienststellung als unbewaffnete Schnellaufklärer eingesetzt. Das gibt auch den neuen Mannschaften, ausschließlich bestehend aus Zwergen, die Möglichkeit, sich mit dem total neuen optimierten Schiffstyp auseinander zu setzen und das Handling zu trainieren.
Alle bisherigen Kenndaten der Schiffe werden als geheim eingestuft.
Zur Generalmobilmachung des gesammten Volkes hat Gat Bolger mit Zustimmung des Kronerrates eine neue Direktive angeordnet; Jeder Mann und jede Frau hat sich bei den Wehr-Tings zu melden und wird in den nächsten 8-10 Wochen über die Zeughäuser mit dem „Auenländer“ ausgerüstet. Einer vierläufigen einfach gehaltenen Schrotflinte, mit Knicklauf Doppelabzug und Ober-, und Unterlauf Zwischenhammer! Diese einfache, aber sehr wirkungsvolle Verteidigungswaffe ist in der Lage, maximal vier Mal zu feuern, bevor sie nachgeladen werden muß. Alle Auenländer haben nur ein Kaliber und werden mit selbst befüllbaren Schrotpatronen ausgeliefert! Die Treibladung ist aus praktischen Gründen Schwarzpulverbasierend, die Hülse läßt sich mit einfachen Mitteln aus Pappe und Wachs selbst fertigen, während die Hülsenböden mit Kragrand zur Verbindung der Papphülse und austauschbarer Zentralfeuerung mittels Piston, wiederverwendbar ausgeführt ist. Somit ist die autonome Selbstverteidigung eines jeden Bürgers gewährleistet.
Eine kürzlich eingetroffene Karawane aus Aran, die den langen, aber sichereren Kontinentalweg genommen hat, bringt traurige Gewissheit: zwar konnte das Sonderkommando in Klon-Dike erfolgreich über die Weltenmaschine nach Midgard abgesetzt werden, bei dem Verteidigungskampf im Inneren des Berges wurde aber durch Feindeshand der gesammte Außenposten fast vollständig vernichtet. Unter den zahlreichen Opfern ist auch die hochgeschätzte Gnomeningenieurin Gnomia.
Es wurde eine zweitägige Staatstrauer angeordnet. Zu Ehren Gnomias wird der nächste Prototyp der Marinewerft Hei´thburg, ein Küstenverteidigungsschiff auf ihren Namen in wealischer Notation getauft: GNOMEA!

1. Geheimbericht DONJA BEMS (‚Forsetimen‘ des Zweikronenreichs) an GORM VARGBULTAR , Oberster Kjulldre des Geheimdienstes Ihrer Majestäten (HÖCHSTE VERSCHLÜSSELUNG)
Derzeitiges Einsatzgebiet: INSUL VALIANES (Valianische Inseln) , Zwerginsel HASDRUL

Edler Vargbultar! Endlich haben sich meine monatelangen, verdeckten Ermittlungen zwischen Möwendreck, Fischgekröse und feuchtkaltem Tang ausgezahlt. Anbei sende ich Euch das erste Gnomenikonographbild eines neuen Schifftyps. Von meinem Versteck in den Klippen gelang mir leider nur diese eine Teilaufnahme als das Boot aus der getarnten Werft in Richtung Wasser transportiert wurde. Bemerkenswert sind hierbei folgende Dinge:


1) Die noch erhaltenen ursprünglichen ‚Schwarzen Galeeren‘ dienten hier augenscheinlich als Vorlage (im Gegensatz zu den sonstigen Nachbauten der Valianer). Allerdings ist dieses Schiff wesentlich kleiner und verfügt auch nur über eine Ruderreihe. Diese ist aber eindeutig magischer Natur – wie das von mir beobachtete goldene ‚Nachglühen‘ der Ruder beweist. Daraus ist zu schließen, dass auch dieser neue Galeerentyp über einen interdimensionalen Antrieb verfügen muss. Zumal auch hier der übliche mattschwarze Anstrich verwendet wurde, welcher laut unserer Spezialisten schon lange in Verdacht steht eine wesentliche Rolle beim Einsatz der ‚Dunklen Galeeren‘ zu spielen.


2) Die bisher beobachteten Abmessungen des Schiffes deuten darauf hin, dass es sich bei der geplanten Besatzung nicht um Menschen, sondern um wesentlich kleinwüchsigere Wesen, ähnlich uns Gnomen, handeln muss.


3) Der Rammsporn des Neubaus liegt ungewöhnlich hoch über der Wasserlinie. Meines Erachtens hat dieser eine noch nicht näher zu bestimmende Zusatzaufgabe zu erfüllen.

Ich werde versuchen weitere Details bei einer Naherkundung in Erfahrung zu bringen. In der Hoffnung, dass diese Zeilen und die Ikonographie Euch auch erreichen, verbleibe ich

Ihre DONJA BEMS


Werfbericht 27

Die Werftleitung zu Heit`hburg gibt bekannt, das die beiden leichten Kreuzer Alchisamore Eins und Zwei nach Fertigstellung der Ruderanlage und der Staukisten für die Maschinenwaffen, die ersten Werftversuchsfahrten mit Bravour gemeistert haben.
Einmalig dürfte wohl das Ergebnis der Belastungsfahrt mit voller Ruderbesatzung sein! Die Test Crew staunte nicht schlecht, nachdem der Werftkapitän amtliche 10 Knoten Fahrt vermeldete! Um Messfehler auszuschließen, wurde die gleiche Strecke mit der euphorisierten Test Crew nochmals durchfahren, mit der Bestätigung des vorherigen Messergebnisses und einem neuen Ruderrekord von 11,2 Knoten!
Das Konstruktionsbüro führt dieses verblüffende Ergebnis auf dem, aus Materialknappheit geborenen, leichten sehr schlanken Rumpf der Schiffe zurück. Auch wurde auf Betreiben des Bootsbauers Tzen Choe eine vollkommen neue Ruderblattform verwendet, welche nicht unwesentlich zu diesem Ergebnis beitrug.
Die bisherige Bauweise der Ruderform ist aus praktischen Gründen in Längsachse symmetrisch. Bei den ersten Fahrten noch mit improvisierten Rudern von Standardbooten, fiel dem Schiffszimmermann aus KanThaiPan auf, das an den Kanten der “Bretter“ zahlreiche kleine Wasserwirbel entstanden und offenbar einen Bremseffekt verursachten, denn die Alchisamore Eins zog bei neutraler Mittelstellung der Ruderpinne leicht nach rechts! Wenig verwunderlich argumentierte er, denn bei klassischer Bauweise des Ruders Steuerbords, bremst das Ruderblatt rechtsseitig und verursacht einen Drehmoment um die Hochachse, der das ganze Schiff nach rechts drängt!
Erst unter Einsatz der Werftwache konnte der zwergische Rudergänger von Tzen Choes Bein getrennt werden! Grund der Auseinandersetzung waren Tzen Choes unbedarfte Bemerkungen an den Rudergänger, er steuere nicht richtig!
Bei der späteren Nachbesprechung dieses Vorfalles in der Bauhütte konnte man aber der Argumentation Tzen Choes folgen und konnte die Beobachtungen im kleinen Schleppkanal bestätigen. Diese Eigenschaft der wealändischen Schiffe war bloß noch niemanden aufgefallen, einfach aus dem simplen Grund der Tatsache, dass die Rudergänger traditionell mit leichtem Druck an der Pinne diesem Effekt entgegen wirkten!
Nach diversen Versuchen, maßgeblich von Tzen Choe durchgeführt, testete man mit großem Erfolg eine völlig neue Ruderform! Im Querschnitt betrachtet, zeigt das Ruderblatt mit seiner flachen Seite zum Rumpf, während die gewölbte Seite, mit seiner dicksten Stelle im vorderen Drittel, seewärts zeigt! Interessanter Weise war eine nicht unerhebliche Querkraft an der Drehachse des Ruders im Schleppmodell messbar, haargenau im rechten Winkel zur Schlepprichtung, also seewärts, zur gewölbten Seite des Ruders!
Nach Überprüfung der Wasserströmung mittels einer Prise Pfeffer, stellte Tzen Choe fest, dass das Wasser an der flachen Seite des Ruders schneller strömt, während die Pfefferpartikel an der gewölbten Seite des Ruders einen längeren Weg zurücklegen, demzufolge durch diese Druckdifferenz es zu einer resultierenden Kraft zur gebogenen Seite des Ruders kommt.
Tzen Choe kombinierte richtig und bemaß die Wölbung und Pfeilung des Ruders haargenau so, das zum Einen durch die eng anliegende Strömung des Wassers der Bremseffekt minimiert wurde und zum Anderen dem restlichen verbleibenden Drehmoment, gewissermaßen um den Mast herum, durch die Kraftwirkung des asymmetrischen Ruders entgegen gewirkt wird.
Diese beiden Begebenheiten, Materialknappheit und neugierige Beobachtungsgabe treiben das Zweikronenreich unerbittlich weiter und führen zu immer neueren überraschenden Erkenntnissen im Überlebenskampf gegen des Valianische Imperium!
Im Augenblick liegen die beiden leichten Kreuzer Alchisamore Ein und Zwei in Heit`hburg am Ausrüstungskai. Es fehlen noch Takelung, Stehendes und Laufendes Zeug, seewasserfeste Imprägnierung und nicht zuletzt noch immer die Bewaffnung!

Werftbericht 26

Aus der Abteilung für Schußwaffen gibt es eine erstaunliche Neuigkeit zu vermelden! Die Beschußtests mit dem Prototyp „Wyrds Hammer“ sind außergewöhnlich! Alleine schon der Umbau auf die neuartigen Zerlegergurte stellte sich als überragend und folgerichtig heraus! Schon bei den ersten Schußreihen, nur mit Muskelkraft betrieben, punktete die Waffe mit hoher Kadenz und Störunanfälligkeit. Die komplizierte Handhabung des großen Rundmagazines zeigte überdeutlich die Nachteile beim Nachladen! Auch waren die 300 Schuß des Rundmagazines außergewöhnlich schnell verschossen, sodaß die konstruktive Eigenheit der Gatling bislang überhaupt nicht zum Tragen kam.
Die Kadenz bei Muskelkraft lag bislang bei etwa 600 Schuß/min, ist aber jetzt durch den modifizierten Dampfantrieb rapide angestiegen! Gat Bolger schätzt sich glücklich, amtliche 800 Schuß/min. Zu vermelden, ohne Stopp, da durch die besondere Konzeption des Zerlegergurtes endlose Gurte geflochten werden können, mittels einer Zwischentrommel sogar während des Schießens! Das eröffnet eine besondere Einbauart in dem planungstechnisch bald abgeschlossenen schweren Kanonenboot.
Der Unterbau des Gatlinggeschützes ist gepanzert und beherbergt 3Ladeschützen, die im stetigen Wechsel von Munitionsbunker Munkisten je 100 Schuß anschleppen können. Zentral in der Mitte befindet sich eine sich langsam drehende Speichertrommel, die in etlichen Spiralen gewickelt von Außen nach innen, ca. 600 Schuß im Gurt fasst und in der Nabenmitte nach oben zum Geschütz führt. An der Außenseite der Trommel können die Ladeschützen beständig weitere Gurte anknüpfen.
Dadurch ist ein nimmermehr versiegender Munitionsstrom gewährleistet, der für die Gatling unabdingbar ist!
Bei dem ersten großen Belastungstest der noch einzeln, behelfsmäßig zusanmmengefügten Baugruppen, wurde ein mehrere Meter hoher Holzstapel aus Bohlen innerhalb 1 ½ min. förmlich zersiebt! Bei Erhöhung des Kesseldruckes ist sogar eine Kadenz bis ca 1000 Schuß möglich, wird aber aus Sicherheitsgründen nicht angestrebt.
Gat Bolger schätzt, dass die Überlebensfähigkeit einer schwarzen Galeere im direkten Beschuß der Gatling nur in Minuten zu rechnen ist, so schwer und endgültig sind die massivsten Beschädigungen durch den schwallartigen Projektilhagel, welcher selbst Metallplatten von ca. 1-2 cm zersiebt. Das Labor untersucht gerade die Möglichkeit einer sehr harten Metalllegierung als Bolzen im Projektil, zur Durchdringung schwererer Panzerungen. Man erwägt die Möglichkeit, das durch geheimdienstliche Tätigkeit, Informationen ans vallianische Imperium durchgesickert sein könnten, und will der Möglichkeit der Panzerung von schwarzen Galeeren zuvor kommen.
Aus Heit`hburg sind auch sehr gute Neuigkeiten zu vermelden!
Vor kurzem wurden die beiden leichten Kreuzer Alchisamore 1 und 2 zu Wasser gelassen! Im Augenblick liegen sie am Ausrüstungskai und befinden sich derzeit im Fertigungszustand von 86 %! Es fehlen noch Ruderanlage, Takelung, Segel und die speziellen Kistendeckel für die schweren Maschinengewehre nebst eben Jener! Die Waffenfabrik versucht verzweifelt die Fertigung der ersten Acht Minerwa 2b Marine voranzutreiben! Vor kurzem wurde wieder mal eine Metalllieferung aus Aran von den Seemeistern abgefangen und vernichtet, und verursachte einen schweren Materialmangel. Man hofft, durch die landesweite Sammlung von Altmetall diesen Mangel überbrücken zu können.
Anbei ein Gnomenikonographbild der Schiffsneubauten im werfteigenen Hafenbecken.


Werftbericht 25

Die Werftleitung zu Hei´thburg gibt große Fortschritte im Ringen um die Schaffung einer schlagkräftigen Marine bekannt.
Die Alchisamore Eins ist schon mit dem neuen Rammdorn versehen, die Fertigung an Nr. 2 läuft auf hohen Touren weiter! Aus allen Teilen des Landes wurden fähige Handwerker dienstverpflichtet und das Werftpersonal auf diese Weise fast verdoppelt. Durch 4 stündige Wechselschichten, auf Anregung des Ersten Seezwerge Kampfgeschwaders, konnte die Produktivität bei Einhaltung der Qualität nochmals erhöht werden.
Es stellte sich heraus, das dieser „Wachrythmus“ der Seefahrer, auch auf Land seine Vorzüge hat. Die 4stündige Ruhephase ermöglicht den stark körperlich arbeitenden Schiffbauern sich optimal zu erholen, während die Folgeschicht frisch und ausgeruht „´ranklotzen“ kann. Durch vier Schichtrotten, kann 16 Stunden am Tage durchgearbeitet werden!
In der Schiffbauhütte hat sich ein verdienter Werftarbeiter durch kreative und ungewöhnliche Problemlösungen hervorgetan und auf sich aufmerksam gemacht. Tzen Choe, ein ungewöhnlich hochgewachsener kräftiger Schiffszimmermann aus KanThaiPan hat angeregt, statt des bewaffneten kastigen Floßes mit Dampfantrieb, eine Synthese aus Wealändischer Schiffsbaukunst und seiner traditionellen Bautechnik zu wählen.
Es wird kurzerhand die Bauart der Alchisamore-Klasse dupliziert, in der Mitte gewissermaßen getrennt und anstelle des kräftigen Kieles eine in geschlossenen Kammern gebaute Wabenstruktur, ähnlich der Dschunken in KanThaiPan dazwischengebaut. Vorteilhafterweise können alle Spanten und Balken schon in bekannter Form nur vervielfälltigt werden und werden um diese Kasettensektion ergänzt. Das Ergebnis ist ein seetüchtiges und vor allem unsinkbares Schiff, da die Kammern bis ans Hauptdeck geschlossen durchgebaut sind!
Der Dampfantrieb liegt also umgeben von vielen Kammern zentral in der Mitte dieses flachbödigen breiten Bootes, das darüber hinaus mit vier Dunnerschlach-Geschützen ausgerüstet werden soll, während das dampfgetriebene Gatlinggeschütz erhöht auf einer gepanzerten Barbette vor der Brücke stationiert wird. Dieses Konzept ist sehr robust, zäh, widerstandsfähig, waffenstarrend und vor allem auch im halb zerschossenen Zustand noch voll verteidigungsfähig, während ein klassisches Kastenfloß nur einmal leckschlagen braucht, um total abzusaufen!
Gerüchten zufolge soll Gat Bolger, als ihm diese Idee zu Ohren gekommen ist, vor Freude aufgesprungen sein und mit der glücklichen Umarmung eines der zwei Majestäten einen mittleren gesellschaftlichen Fauxpass verursacht haben, den man ihm aber großzügig nachsieht, steht doch das ganze Reich unter Druck.


Werftbericht 24

Die Werftleitung zu Hei´thburg vermeldet weitergehende Fortschritte in der Fertigstellung der beiden leichten Kreuzer Alchisamore Eins und Zwei. Nach ausgiebigen Testreihen im werfteigenen Versuchsstand, konnten an Eins zu Eins nachgefertigten Rumpfabschnitten der Feindschiffe des Valianischen Imperiums die Wirksamkeit des neu entworfenen Rammdornes eindrucksvoll unter Beweis gestellt werden!
Durch die „Doppeldorn“ Technik ist die Gefahr des Unterlaufens beim finalen Rammstoß nicht mehr gegeben. Auch verbessern sich die massiven Beschädigungen an der Struktur, durch den Sekundärstoß bei der Penetration in bauchigen Holzrümpfen, so wie sie überwiegend von den Seemeistern gefertigt werden.
Der derzeitige Fertigungszustand der beiden leichten Kreuzer liegt momentan bei 70%. Im Augenblick werden die vier benötigten Rammdorne gefertigt und an die massiven Kiele der Schiffe angepaßt.
Bei der Demontage des Dampfkranes kam es zu einem kleinen Zwischenfall. Durch Unachtsamkeit, geriet die zum Glück schon drucklose erkaltete Maschine über die ablaufende Winde wieder in Rotation. Zu diesem Zeitpunkt war die Schiebersteuerung der Dampfmaschine schon ausgehängt, der Arbeitskolben bewegte sich aber nach oben und komprimierte die eingeschlossene Luft. Eigenartiger Weise kam es dabei zu einer massiven Explosion im Zylinder, sodaß der Kolben heftig zurückgeschleudert wurde und über das Haubtpleuel und Schwunggewicht das Windengetriebe zerstört wurde!
Nach eingehender Untersuchung dieses Zwischenfalles kristallisierte sich eine überraschende Erkenntniss heraus; Reste das verwendeten leichten Schmieröles haben sich an der stark komprimierten und zu diesem Zeitpunkt sehr heißen Luft im Zylinder selbst entzündet, und bei der anschließenden Ausdehnung eine vielfach höhere Kraft auf den Kolben ausgeübt, als es die bisherige Dampfkraft vermochte
Diese bahnbrechende Erkenntniss hat Gat Bolger zum Anlaß genommen, die Versuchslabore mit der weitergehenden Nutzung dieses Prinzips zu betrauen. Offenbahrt sich doch hier eine vollständig neue Nutzung von Kolbenmaschinen ohne mühsam erzeugten Wasserdampf. In der derzeitigen Situation, in der das Zweikronenreich unter massiven Verlusten im Außenhandel, verursacht durch die Übergriffe der Seemeister und ihrer Vasallen leidet, ist die Einfuhr von Kohle nicht mehr zuverlässig gegeben. Die noch junge wachsende Mechanisierung aller Arbeitsprozesse ist gefährdet und beeinträchtigt die Verteidigungsfähigkeit des Zweikronenreiches aufs Äußerste!
Die landeseigenen Braun und Steinkohlevorkommen reichen nicht aus, den Bedarf zu decken und die Holzvorkommen des Landes würden nur kurzfristig die Lage verbessern, um dann anschließend alle Teile des Zweikronenreiches zu verheeren und vollends zu verkarsten! Dann hätten die Seemeister auch gewonnen und diesen „billigen“ Sieg will und kann Gat Bolger nicht zulassen! Ihre königliches Majestäten und der Kronerrat stehen in dieser Sache voll und ganz hinter dem Halbling, zumal noch immer nicht ganz klar ist, was etliche tausend Seemeilen im fernen Aran im Außenposten Klo´N´Dike passiert ist, da noch immer die Nachrichtenverbindung unterbrochen ist!

Werftbericht 23

Das Valianische Imperium schlägt zurück!

 Im vergangenen Jahr wurden vermehrt verdeckte Rohstofflieferungen aus befreundeten Landen des Zweikronenreiches u. A. auch aus Aran aufgebracht und vernichtet. Dringend benötigte Lieferungen von aranischem Steppengras für des Gnomenholz blieben aus, sodaß der Bau der beiden leichten Kreuzer Alchisamore Eins und Zwei vorübergehend eingestellt werden mußte. Der Geheimdienst ihrer Majestäten unternimmt größte Anstrengungen diese Ereignisse aufzuklären. Es verdichten sich die Anzeichen von Infiltratoren durch die Seemeister und ihren vampirischen Aliierten. Unbestätigten Meldungen des KGB zufolge sollen sich auch Agenten der Seemeister in der geheimen Forschungseinrichtung der Kro-Aran-Allianz befinden. Nach letzen Berichten ist ein schwer bewaffneter Verband mit Sondereinsatzgruppe unter dem Kommando von Kapitän zur See Sir John McAdamant unterwegs, um die Lage zu klären. Sorgen bereitet ihren Majestäten der Miteinsatz der fähigsten Gnomeningenieuren, Gnomeo und Gnomia. Untypisch für dieses kleine Volk des Zweikronenreiches, gehen diese beiden die höchsten Risiken ein, und man fürchtet den Verlust einer oder beider dieser hochgeschätzten Personen. Für die Dauer dieses Einsatzes wurde die gesammte Leitung von Forschung und Entwicklung und des Sondernachrichtendienstes dem Halbling Gat Bolger übertragen, welcher sofort mit Sonderdirektiven auf diese Notlage reagiert. Die Serienfertigung des überschwerem Gatlinggewehres Wyrds Hammer wird sofort eingestellt und die bislang dafür vorgesehenen Baugruppen Rohläufe mit sofortiger Wirkung in die massive Serienfertigung der Minerwa 2b Marine integriert. Der Prototyp bleibt erhalten und wird auf die neue gurtgeführte Munitionszufuhr umgerüstet, jetzt baugleich mit Minerwa 2 und 2b. Die Munitionsproduktion der jetzt voll einsatzfähigen vier Munitionsfabriken wird gesteigert und es ergeht das beschleunigte Genehmigungsverfahren weiterer zwei Fabriken! Im Augenblick werden aufgrund einer weiteren Direktive die Resourcen konzentriert auf die Fertigstellung der beiden leichten Kreuzer Alchisamore Eins und Zwei. Alle Restbestände von aranischem Steppengras werden aus allen Enden des Zweikronenreiches zwangsrequiriert und nach Hei´thburg verbracht. Momentan kann die Werftleitung zu Hei´thburg vermelden, das beide Schiffe schon im Rohbau fertig sind und sich beide im Fertigungszustand von ca. 60 % befinden! Gat Bolger erwägt die Hafeneinfahrt von Heit´burg mittels eines gepanzerten Floßes zu sichern. Dort soll dann der modifizierte Prototyp Wyrd´s Hammer sichern, falls es zum Äußersten kommen sollte. Der bislang wichtige Schwere Dampfkran, der zum Bau der Wyrd gebraucht wurde, soll kurzerhand demontiert werden und der Dampfantrieb wechselt in das Floß, das somit zu einer schweren beweglichen Feuerstellung wird. Auch die Möglichkeit den manuellen Antrieb der Gatling durch Dampf zu ersetzen, geistert in Gat Bolgers Kopf herum, da der Kessel eh an Bord wäre. Der Kampfwert so eines motorisierten Floßes ist überragend, kann doch dieses Geschütz dank Gurtzufuhr unbegrenzt und ermüdungsfrei feuern! Keine schwarze Galeere wäre in der Lage, so einem Metallsturm zu widerstehen!!


KGB -Bericht 23
erhöhte Alarmbereitschaft!

Das valianische Imperium erhöht den Druck auf des Zweikronenreich. In den vergangenen 10 Monaten hat das Valianische Imperium systematisch Nachschubwege des Zweikronenreiches immer wieder angegriffen und nicht nur rüstungswichtige Güter vernichtet. Diverse Tonnage und Schiffe wurden durch schwarze Galeeren auf den Grund des Meeres mit Mann und Maus geschickt.
Als Reaktion auf diese Bedrohung wurde die Generalmobilmachung des gesammten Reiches befohlen! Der Geheimdienst ihrer Majestäten erhielt Kenntnis von geheimdienstlicher Tätigkeit durch die Seemeister und ihrer vampirischen Allianz.
Nach unbestätigten Meldungen des KGB gelang es den Seemeistern die geheime Forschungseinrichtung des Aranischen Reiches, Klo´N´Dike zu infiltrieren! Die noch junge Kronermarine steht vor ihrer härtesten Bewährungsprobe! Es wurde ein kleiner schlagkräftiger Verband mit Sondereinsatzgruppe und Spezialagenten sowie Botschaftern aus Midgard entsendet.
Nach letzten Meldungen gelang es diesem Verband an der alten verlassenen Hafenstadt Nihavand´ einen Brückenkopf zu errichten, trotz massiver Gegenwehr von marodierenden tegarischen Steppenreitern und der Intervention einer schwarzen Galeere die Spezialagenten sowie die Botschafter aus Midgard mit einer Dringlichkeitsdepeche abzusetzten.
Im Augenblick ist die Nachrichtenverbindung nach Klo´N´Dike unterbrochen und der Geheimdienst ihrer Majestäten befürchtet das Schlimmste! Die ganze Hoffnung liegt zur Zeit auf den Schultern der neuen Kronermarine, die mit noch veralteten Material die Küstensicherung intensivieren und der Gefahr einer Invasion des Valianischen Imperiums begegnen muß. Die Generalmobilmachung wurde angeordnet, um die Küstenverteidigung zu verstärken und es werden die höchsten Anstrenungen unternommen, um die noch neuartige Waffentechnik zur Verteidigung bereit zu stellen.
Das erste Seezwergekampfgeschwader wurde geschlossen nach Hei´thburg beordert, um die dortige Werftbesatzung zu ergänzen und zu verstärken. Im Augenblick wird dort mit Hochdruck an der Fertigstellung der neuen leichten Kreuzer Alchisamore 1 und 2 gearbeitet und alle Resourcen des Zweikronenreiches werden zur Verteidigung bereit gestellt.
Die Admiralität der Kronermarine hofft, das der Verband unter dem Kommando des Kapitän zur See, Sir John McAdamant, alsbald von der aranischen Küste zurückkehrt, um die Seeverteidigung entscheidend zu verstärken! Alle Hoffnungen liegen auf dem neuartigen schweren Kreuzer Wyrd und der nicht minder gefährlichen flinken Herz aus Gold unter dem Kommando von Kapitän Olaf Olafson!

Werftbericht 22
Neubauauftrag der leichten Zwillingskreuzer Alchisamore Eins und Zwei

Die Werftleitung zu Hei´thburg gibt bekannt, vor einigen Wochen von derAdmiralität der neuen Kronermarine zwei Großaufträge bekommen zu haben. Nach neuesten Erkenntnissen des Geheimdienstes ihrer königlichen Majestäten und neuen besorgniserregenden Berichten des KGB beginnt des valianische Imperium verstärkt aufzurüsten. Nach unbestätigten Meldungen der Kroner Geheimen Bruderschaft, haben Gesandte der Parallelwelt Midgard informationen überbracht, die diesen Verdacht erhärten.
Aufgrund der Neubewertung der Gefährdungslage, haben ihre königlichen Majestäten im Kronerrat vorgeschlagen, ein umfassendes neues Flottenbauprogramm voran zu treiben. Der Zeitpunkt ist günstig und durch neueste Errungenschaften in Forschung und Wehrtechnik, ist das Zweikronenreich nun in der Lage, eine völlig neue Seeverteidigungsdoktrin zu verwirklichen, die eine völlige Abkehr von der bisherigen eher konservativ geführten Seekriegsführung darstellt. Zur Zeit ist die bisherige Taktik auf starke Küstensicherung ausgelegt und wird überwiegend mit modifizierten Handelsschiffen und Beuteschiffen und Prisen des valianischen Imperiums bewerkstelligt.
Bei mehreren verdeckten Geheimoperationen mit neuartigen Schiffsprototypen ( Forschungs und Expeditionsschiff Herz aus Gold, schwerer Kreuzer Wyrd), zeigte sich die Richtigkeit mit kleineren wendigen Schiffen und neuartiger automatischer Bewaffnung, den Feind überraschende unvermutete Schläge beizubringen!
Auf Anraten des Beisitzers der neuen Admiralität, Gnomeo, wird die gesammte Marineinfantrieeinheit „Tolle Zwerge“ aufgelöst, neu gruppiert und als Erstes Seezwerge- Kampfgeschwader neu aufgestellt!
Zu diesem Zweck wurden vor kurzem die beiden Zwillingsschiffe Alchisamore 1 und 2 auf Kiel gelegt. Das Konzept ist bestechend wie einfach; da die Zwerge eher der kürzer gewachsene Anteil der Bevölkerung des Zweikronenreiches darstellt und naturgemäß der Regeldienst an Bord von Seeschiffen mit gemischten Mannschaften wegen der unterschiedlichen Körpergröße nicht immer reibungslos funktioniert, hat Gnomeo kurzerhand angeregt, diese Schiffe auf die Belange ausschließlich von Zwergen auszulegen! Da sich die gesammte Kompanie „Tolle Zwerge“ geschlossen freiwillig zur Kronermarine gemeldet hat, war dieser Entschluß nur folgerichtig!
Der Entwurf sieht vor, den Rumpf lang und schlank auszuformen. Der Tiefgang ist gering, im Vergleich zur Masse der Wyrd gerade mal ein Drittel. Bei geringfügig größerer Länge sollen die Neubauten leicht und wendig sein bei höherer Besatzungstärke. Die Takelung wird ähnlich der Wyrd mit einem dreieckigen Staagsegel zusätzlich zum Rahsegel ausgeführt und das etwas schmälere Deckshaus liegt auch leicht nach hinten versetzt, um die Montage eines der fünf schweren Maschinengewehre am Oberdeck zu erleichtern. Dadurch sind die beiden Schiffe mit jeweils Fünf Minerwa 2b Marine leicht, aber heftig ausgerüstet. Die anderen Vier Maschinengewehre befinden sich paarweise an Bug und Heck, in auf Deck montierten Staukisten, und werden bei „Klar zum Gefecht“ an Drehzapfen an der Reling befestigt. Durch diese Montierung kann beiderseits des Rumpfes paarweise direkt Vor- und Achteraus gefeuert werden! Im Gefecht kann im Bedarfsfall das Feuer aus drei Rohren konzentriert werden! Aufgrund der hohen Kadenz der Minerwa 2b Marine ist diese Feuerkraft nur noch als vernichtend zu werten! Bei Revierfahrt sind die Bordwaffen wetterfest und sicher gelagert.
Die Drakkare sind in bewährter Weise mit Bug und Heckrammdorn ausgerüstet und können, anders als bei der Wyrd, auch nur gerudert werden, da die die Ruderstationen vollreihig beiderseits des Rumpfes vorhanden sind. Die Ruderbänke sind klapp- und demontierbar und werden bei Segeleinsatz unter Deck verstaut.
Weitere Berichte folgen.

KGB Bericht 22

Aufbau einer Seestreitmacht

Der Kronerrat gibt bekannt, das nach ausgiebigen Beratungen und einem komplexen Auswahlverfahren der Admiralität der Kronermarine, die Besatzung der Wyrd nunmehr vollzählig ist. Zu der Kernbesatzung unter dem Kommando  von Kapitän zur See Sir John McAdamant und in ihrer Funktion als Bootsmannsmaat und Koch, die hochdekorierte  Halblingfrau Mora Pippina, konnte neben ausgezeichneten Decksgasten auch Lady Dura Cell als erster Offizier verpflichtet werden!

Lady Dura Cells Ruf als fähige Kommandantin einer hartgesottenen Marineinfanterieeinheit bewog  die Admiralität ein ungewönliches Experiment zu wagen. Zur Zeit ist die Zusammensetzung der Mannschaften in der Schiffahrt noch überwiegend traditionell männlich. Alleine der beeindruckende berufliche Werdegang von Lady Dura Cell bestärkt die, noch im Aufbau befindliche Kronermarine, diese Konvention zu brechen und dem erfahrenen Sir John eine unkonventionelle progressive Frau als ersten Offizier zur Seite zu stellen.

Die Verpflichtung der Kampfgruppe Marinesoldaten für die Wyrd stellte sich demgegenüber als überraschend unkompliziert und einfach heraus.

Als die Marineinfanterieeinheit „Tolle Zwerge“ der Zweikronenreich-Streitkräfte von der Dienstverpflichtung ihrer Kommandantin erfuhr, meldete sich sogleich die komplette Einheit freiwillig!

Von derart überwältigen Eifer beeindruckt verwies die Admiralität jedoch auf den unbestreitbaren Platzmangel an Bord und überließ Lady Dura Cell die Auswahl der Zwölf Besten!

Als amüsante, aber vielversprechende Anekdote kann die Bemerkung des Beisitzers der Admiralität, Gnomeos gewertet werden, er habe da etwas völlig Revolutionäres in Planung, das die Marine unabhängig vom Wind machen könnte.

Derzeit sind die Seemeister auf allen Meeren allgegenwärtig, durch ihre schwarzen Galeeren, welche sich auch magisch auf den Drachenpfaden unabhängig vom Wind bewegen können!

Das Zweikronenreich kann nur mit kleinen leichten Schiffen aufwarten, zwar sind diese bei Wind  aufgrund ihrer leichten Bauweise im Vorteil, lassen sich aber bei Flaute nur noch durch Ruderkraft bewegen, was die Größe naturgemäß beschränkt.

Schon jetzt weis man, das flottenbaumäßig die Wyrd das größte Seekampfschiff des Zweikronenreiches nach bisherigen Stand der Technik ist. Allenfalls durch Optimierung der Standardbauweise der Wealänderdrakkare läßt sich der Kampfwert erhöhen!

Und über allem hängt das Damoklesschwert der Resourcen. Der Waldbestand des Zweikronenreiches ist, trotz nachhaltiger Forstwirtschaft begrenzt, nur durch den Einfallsreichtum der Gnome und Wichtel, Baumharze chemisch zu verändern und mit dem importierten widerstandsfähigen Steppengras aus Aran unter Druck und Wärme zum Gnomenholz zu pressen, ermöglicht im bescheidenen Rahmen einen zuverlässigen Schiffbau.

Dessen ungeachtet absolviert die neu zusammengestellte Mannschaft der Wyrd in den Heimatgewässern des Zweikronenreiches ein neuartiges straffes Drillprogramm, um die zugegebener Maßen starken Chraktere  zu einer gut funktionierenden Einheit zu formen, Freiheit oder Tod; Ahhouw!

Anbei ein Gnomenikonographbild, geschossen von Bord eines Begleitschiffes während eines Manövers!

KGB Bericht 21

Waffenjournal

schweres 1“ Hinterladergeschütz Dunnerschlach V2 mod, Kombinationsgeschütz mit zwei in Bockbauweise übereinander angeordneten Läufen

Überarbeitung und Anpassungsmodifikationen zum Einsatz auf dem schweren Kreuzer Wyrd

Beim Patrouillieneinsatz am Rande der Schutzzone bewährte sich das Dunnerschlachgeschütz durch hohe Zuverlässigkeit und unkomplizierter Handhabung. Allenfalls die Abmessungen des Geschützes auf dem schmalen Deck der Herz aus Gold bot immer wieder Anlaß zur Kritik. Diese Mängelberichte nahm Gat Bolger dankbar auf und veranlaßte, die bisherigen Baureihen abzuändern und den Erfordernissen an Bord der Wyrd anzupassen.

Das Gehäuse wurde verkürzt, die Lademechanik abermals abgeändert und optimiert und der Lagerzapfen zum Einhängen in die Lafette wandert näher nach vorne. Laufverschraubung und der Lauf selbst wurden Serienkonform beibehalten, sodaß die Fertigung dieser wichtigen Baugruppen beibehalten werden konnte. Auch die Lafette selbst wurde überarbeitet, etwas erhöht, optimiert und leichter ausgeführt. Die Rückstoßdämpung auf der Gleitschiene übernehmen jetzt Druck-, statt Zugfedern. Dadurch konnte der Raumbedarf beim Schwenken der Waffe reduziert werden, durch die Verlagerung des Gesammtschwerpunktes verbesserte sich das Handling. Der Höhenrichtwinkel konnte durch die neue Lafettierung nahezu verdoppelt werden, somit erhöht sich  die  Reichweite bei balistischem Schuß. Das Panzerschild wurde aus einer neuen zähen Zwergenstahllegierung hergestellt, in den Abmaßen nochmals vergrößert und ersetz die bisherige Kompositbauweise aus Holz mit Blech beplankt. Dadurch konnte bei gleichbleibenden passiven Schutz gegen Projjektilwaffen der Seemeister, das Gewicht reduziert werden! Das Panzerschild läßt sich im Gegensatz zum Vormuster bei massiver Beschädigung jetzt entfernen und durch ein Ersatzschild austauschen.

Verwendung und Einsatzrolle:

Stationäre Primärbewaffnung des schweren Kreuzers Wyrd an Bug und Heck. Schwere Schiffartillerie zur Schiffsbekämpfung und Niederhalten massiver gegerischer Kräfte bei maritimen Landungsaktionen. Unterbringung wie beim Schwesterschiff der Herz aus Gold über der Bug- und Heckladelucke auf stabiler verstärkter Platte mit Durchreichklappen zum Unterdeck zum zweiten Ladeschützen.

Verwendung der jetzt vereinheitlichten Standardmunition für 1 Zoll Kaliber  im  sechsschüssigen Kastenmagazin mit Pistonzündung.; Vollmantelgeschoß, 1 Zoll KE panzerbrechende Variante mit Einsatzgehärtetem ½“ Zwergenstahlbolzen mit Stummelleitwerk und geteiltem 1 Zoll Treibspiegel,  Sprengranate mit Aufschlagzünder, Kartätschenladung, Flechetmunition und Nebelgranate mit Aufschlagzündung.

Lauf:

Kaliber 1“ (25,4mm); Doppellauf in Bockbauweise, Lauflänge 6 ½ Fuß (ca. 2m) gezogen. Gefertigt aus Zwergenstahl.  Auswechselbar, mit gleicher Laufverschraubung wie Zwergendonner.

Gewicht:

140 kg. Darauf entfallen 10 kg auf die zwei Kastenmagazine.

Munition:

1“x 3“ (25,4mm x 76,2mm), Schwarzpulvertreibladung 70 gramm.

1“ Panzerbrechend KE; Zwergenstahlbolzen ½“ Durchmesser x2 ½ “ mit Leitwerk und Drall; 1“   Treibspiegel zur Laufabdichtung bei Abschuß, hohe Reichweite und starke kinetische Energie aufgrund veränderter Innenbalistik!

1“ Vollmantelgeschoß ( parabolider Kupfermantel mit Bleikern)

1“ Sprenggranate  (vergleichbar mit Zwergenfurz, mit Aufschlagzünder)

1“ Kartätschenladung (72 1/4“Bleischrotkugeln, jede 6,34mm im Durchmesser)

1“ Flechetmunition (28 gebündelte Zwergenstahlpfeilchen mit Leitwerk; Kopf-Schwanz Gruppierung; in gleicher Hülse wie Kartätsche)

1“Nebelgranate  mit stärkerer Treibladung vernebelt im Umkreis von 10 Metern von Auftreffpunkt die Gegend mit beißendem weißen Qualm und nimmt den Feind sowohl Sicht als auch Atem.

Reichweiten:

Vollmantelgeschoß und Sprenggranate Kernschußweite 650m, max 2km.

Panzerbrechend (KE) Kernschußweite 1km, max.2,3km

Kartätschenladung Kernschußweite 75m, max 120m.

Flechetmunition Kernschußweite 450m, max. 1km

Nebelgranate:max . 2,5km

Informationen für den Rollenspieler:

Erfolgswurf +4 Anfangswert (bei Grundkenntnisse: Kronerschußwaffen +5 bis max +16),  steigern wie Fallenmechanik, auf Waffenkunde (Fertigkeiten)

Ein bis zwei  Schuß pro Kampfrunde, wahlweise (4 Sek.), Magazinwechsel dauert 2Kampfrunden! (8Sek. Bei Einsatz eines separaten Ladeschützen) sonst 5 Kampfrunden bei nur einem Schützen (20 Sek.)

Rüstungsschutz erweitert, hinter dem Panzerschild verborgener Schütze und Ladeschütze +7 nur in direkter Sichtachse! Fernkampfwaffen aus Vektor 45 Grad von Mittelachse Lauf, keinerlei zusätzlicher Rüstungsschutz (abzüglicher ev. getragener Schutzkleidung)!

Werte:

Vollmantelgeschoß                  

                                               Reichweiten      0-300m +1

                                                                       301-650m normal

                                                                       651-1,5km -1

                                                                       1,51km-2km-2

Schaden 3W6+4

Panzerbrechend KE

                                               Reichweiten      0-500m+1

                                                                       501-1km normal

                                                                       1,1km-1,8km -1

                                                                       1,81km-2,3km-2

Schaden 3W6+7

Sprenggranate

wie Zwergenfurz                      

                                                Reichweiten      0-300m+1

                                                                       301-650m normal

                                                                       651-1,5km -1

                                                                       1,51km-2km-2

Schadenswirkung Radius von 3Metern     1m 3W6; 2m 2W6; 3m 1W6

Kartätschenladung

Fächerschuß; Winkelabdeckung 10 Grad, d.h. 5Grad nach links und Rechts von Mittelachse Lauf. Maximale Reichweite 120m, danach keine Wirkung, außer psychologisch. Widerstandsprobe auf psychische Resistenz, bei Nichterfolg 1 Kampfrunde Paralyse wegen infernalischem Geschützdonner und wildem Projektilgeprassel, überwältigender Drang zum Deckung suchen!

                                               Schaden            0-30m   5W6

                                                                       31-75m 3W6

                                                                       76-100m 2W6

                                                                       101-120m 1W6

Jede Aufrecht stehende Person im Erfassungsbereich bekommt den gleichen erwürfelten Schadenswert!

Flechetmunition

                                               Reichweiten      0-300m+1

                                                                       301-450m normal

                                                                       451-700m-1

                                                                       701-1km-2

Schadenswirkung Radius von 3Metern     1m 3W6+3; 2m 2W6+2; 3m 1W6+1

Nebelgranate                           Reichweiten      0-500m+1

                                                                       501-1km normal

                                                                       1,1km-1,8km-1

                                                                       1,81km-2,5km-2

Vollständige Sichtnahme und Orientierungslosigkeit für 1W6 Kampfrunden im Umkreis von 10 m, direkter Treffer auf Kombatant 1W6+1 Schadenswert.


KGB-BERICHT 20

Schwerer Kreuzer Wyrd

Schwesterschiff der Herz aus Gold

Indienststellung

 

Die Werftleitung zu Hei´thburg gibt bekannt, das das Schwesterschiff der Herz aus Gold, die Wyrd, vor kurzem fertiggestellt und demnächst in Dienst gestellt wird! Zur Zeit steht im Kronerrat noch die Zusammenstellung der Mannschaft zur Disposition, konnte aber schon jetzt Kapitän Sir John McAdamant als Kommandant für das neue Schiff gewinnen.

 

Beschreibung:

Die Bauweise der Wyrd ist in bewährter Klinkerbauweise der wealändischen Drakkare gefertigt, weist allerdings einige Besonderheiten auf. Der Kiel ist mehrschichtig in Kompositbauweise aus Gnomenholz gefertigt und von einem U-förmigen Zwergenstahlträger umhüllt, der am Bug und Heck in einen Rammsporn ausläuft. Somit ist das Schiff voll rammfähig, kann also im Gefecht final die Schiffmasse nutzend, sich freirammen, ohne selbst Schaden zu nehmen.

Zur Erhöhung der Manövrierfähigkeit und zur Wahrung der Einsatzfähigkeit im Gefecht, ist die Ruderanlage doppelt ausgeführt, sodaß selbst bei Totalverlust eines Ruders das Schiff noch steuerbar ist. Desweiteren sind die Ruderblätter auf halber Länge mittels eines Quersteges versteift und dadurch gewissermaßen mit einer Sollbruchstelle versehen. Bei Grundberührung oder Kollision  mit einem gegnerischem Schiff, können die Ruder an dieser Stelle abscheeren, ohne nennenswert die  Ruderwirkung zu verlieren.

Die Takelung als Rahsegler wurde um ein dreieckiges Schratsegel ergänzt, daß das Schiff befähigt, auch bei schwerster See mit diesem Sturmsegel hart am Wind zu fahren. Der Klüverbaum, an dem dieses Segel angeschlagen wird, ist als schwenkbarer Ladebaum ausgeführt, der das Be- und Entladen  von Fracht und Bewaffnung ermöglicht.

Der vordere und hintere Frachtbereich ist mit druckdichten Brandschots vom Rest des Schiffes getrennt, im momentanen Rüstzustand befinden sich hier unter Deck die Munitionsbunker für die, auf den verstärkten Decksluken platzierten Dunnerschlachgeschütze. Der zweite Ladeschütze munitioniert hier die Kastenmagazine auf und reicht sie durch seperate Klappen nach oben zur Geschützmannschaft.

Die Bordwand ist  im Gegensatz zur Herz aus Gold auf den Hauptdeck verstärkt und erhöht und bietet neben dem gleichfalls verändertem Schanzkleid auf den oberen Gefechtsdeck einen verbesserten passiven Schutz vor Fernkampfwaffen.

Zur Steigerung des passiven strukturellen Schutzes kommt die überragenste Neuerung im Seekampfschiffbau hinzu! Die Schaffung eines aktiven Magieschutzschildes, verwirklicht mittels Runenmagie! Vier Wyrd geweihte Runen wurden auf Anraten aranischer Magier, die in Allianz mit dem Zweikronenreich stehen, an Bug und Heck im Bereich der Gallionsfigurinen installiert. Das so etablierte ellipsoide Kraftfeld, ähnlich dem Magieschutzkreis des Zweikronenreiches, umhüllt sowohl Schiff, als auch Mannschaft wirkungsvoll und läßt sich nur durch die vollständige physische Vernichtung aller vier Runen brechen.

Das Deckshaus ist, im Gegensatz zur Herz aus Gold, um eine Spantabstandsbreite nach Achtern versetzt, um im Bugbereich mehr Platz zu schaffen, zur Unterbringung sperriger Fracht sowie für die spätere eventuelle Installation des Gatlinggeschützes Wyrds Hammer. Zur Zeit besteht die Haubtbewaffnung der Wyrd aus zwei Dunnerschlach V2 mod. Geschützen, Kaliber 1“ an Bug und Heck, sowie das neuartige schwere Maschinengewehr Minerwa Zwo auf dem oberen Gefechtsdeck des Deckshauses im Kaliber 0.50“.

Die Wyrd ist im Gegensatz zur Herz aus Gold in etwa doppelt so stark bewaffnet. Die erhöhte Position des Fünfzigers auf dem oberen Gefechtsdeck und die überragende Reichweite der 1/2“ Maschinenwaffe befähigen das Schiff den Feind aus hoher Distanz zu bekämpfen.

Einsatzrolle:

Schwerer Kreuzer,  Mehrzweckeinsatzschiff  für Expeditions und Landungseinsätze sowie Geleitschutz.

Technische Daten:  

Länge:                                                                    21,0m

Breite:                                                                    5,25m

Gesammthöhe über Kiel:                                      14,6m

Gewicht (leer):                                                      45,5t

Gewicht (max Zuladung 23t)                                68,5t

Tiefgang über Kiel:                                                1,70m

Tiefgang Über Ruder:                                            1,98m

Decksbreite innen:                                                  4,70m

Deckslänge innen:                                                  17,75m

Masthöhe über Haubtdeck:                                    12,50m

Segelfläche Rahsegel:                                            51,8qm

Segelfläche Schratsegel(dreieckig):                      23,75qm

Ruderplätze:                                                            14

Deckshausbreite innen:                                           2,57m

Deckshauslänge innen:                                            5,67m

Schanzkleid/Reling, Haubtdeck:                            70cm

Schanzkleid/Reling, Deckhaus:                              81cm

Lichte Rammdornlänge, Wasserlinie:                    0,75m

Fahrgeschwindigkeit:                                             6kn gerudert             (11,11km/h)

                                                                                8kn kurzzeitig          (14,81km/h)

                                                                              16kn untter Segeln     (29,63km/h)

 

 

Taktische Werte:

Ausrüstungszuladung:                                           23t

Mannschaftsstärke:                                                10 Mann; max. 36 Mann

4 Antimagieschutzrunen

Gefechtsradius                                                        12.03sm                    (6,5km)

Mehrkammerrumpf                                                3Sektionen

Voll Rammfähig                                                     in Vor und Rückwärtsfahrt

Doppelruderanlage

Klüverbaum als Ladebaum ausgeführt

Sehr niedriger Tiefgang von unter 2m

außergewöhnlich flink, Kurswende in nur 3 Schiffslängen!

Sturmfahrtfähig durch Schratsegel

 

Bewaffnung:

            1 Schweres Maschinengewehr Minerwa Zwo, Kaliber 1/2“KSM

            Kernschußweite 1,8km, max. 6,5km(Balistisch)

            2 Schwere 1“ Hinterladergeschütze Dunnerschlach

           Reichweite variabel, Munitionsabhängig, bei Verwendung von 1“ Sprenggranaten             Kernschußweite 650m, max. 2 km

Besatzung:

Mindestanzahl 10 Mann zur Gewährleistung der vollen Einsatzfähigkeit. Kapitän und Steuermann sowie der Schiffskoch, 7 Decksgasten, wobei die Aufgaben mehrfach verteilt werden.

Im Gefecht werden je 3Decksgasten pro Dunnerschlachgeschütz zu Richtschütze und zwei Ladeschützen. Kapitän bemannt mit Schiffskoch die Minerwa Zwo als Richt und Ladeschütze, Steuermann verbleibt am Ruder und der verbleibende Decksgast wird zum Rudergasten.

Mit Marineinfanteristen erhöht sich die Mannschaftsstärke  auf bis zu 36 Mann wobei die Unterbringung der zusätzlichen Mannschaft praktischer Weise nur im äußerstem Falle angestrebt wird mangels Platz und Proviantierung.

Praktischer Weise reicht basierend auf den Erfahrungen der Herz aus Gold eine Kampfgruppe aus.


 


Werftbericht 21
Konstruktionsvorgaben zur Minerwa 2 b Marine taktische Modifikation des schweren Maschinengewehres Minerwa 2 „ Fünfziger“, der Abteilung Kronerschußwaffen unter der Leitung von Gat Bolger

Die Fertigung der Gatling Wyrds Hammer schreitet erstaunlich gut voran, sodaß Gat Bolger eine wenig ausgelastete Abteilung der Fertigung mit einer vielversprechenden Modifikation der Minerwa Zwo betrauen kann.
Bei dem Letzten Beschußreihen der Minerwa 2, kam der Testmannschaft eine einfache idee, die lästige Wartezeit des heißgeschossenen Laufes zu verkürzen. Kurzerhand wurde, unter Protest anwesender Halblinge, wie könne man das kostbare Nass so vergeuden, von einigen ungeduldigen Zwergen aus ihren Krügen Bier über den Lauf gekippt. Diese bestechend einfache Form der Kühlung erheiterte die gesammte Testcrew und inspirierte Gat Bolger zu einer interessanten Veränderung des Fünfzigers.
Zur Kühlung wird kurzerhand ein umhüllendes wassergefülltes Rohr an den Lauf angebracht und mit einem simplen Thermosyphon versehen, sodaß über einen Gummischlauch wahlweise Wasser aus einem seperaten Wassertank oder gar zur Not direkt Seewasser zur Kühlung verwendet werden kann!
Da natürlich diese Modifikation die Waffe unhandlicher machen würde, wird kurzerhand der Lauf eingekürzt. Interessanter Nebenaspekt dieser Veränderung ist die etwas kürzere Verweildauer des Projektiles im Lauf, sodaß sich die Kadenz etwas erhöht. Zur Wahrung der Betriebssicherheit werden die Laufrückholfeder sowie die Friktionsdämpfung verstärkt. Zwar wird sich die maximale Reichweite ein wenig verkürzen, dieser kleine Nachteil wird jedoch von der Möglichkeit, dem Feind einen sprichwörtlichen Metallhagel entgegen zu schleudern mehr als Wett gemacht!
Durch diese neue Ergänzung hofft Gat Bolger die Minerwa Zwo Dauerschußfest zu bekommen und es eröffnet sich eine Verwendung dieser Waffe auch in kleineren Booten!
Die Testcrew wartet schon gespannt auf die Fertigstellung der Minerwa 2 b Marine!

Werftbericht 20
Konstruktionsvorgaben zu Wyrds Hammer
neuester Entwurf der Abteilung Kronerschußwaffen unter der Leitung von Gat Bolger


Die weitreichenden Waffenerprobungen mit der Minerwa 2 wurden erfolgreich beendet und zeigten die hohe Zuverlässigkeit der neu entwickelten 1/2“ Kroner Standardmunition (KSM). Die erste Nullserienvariante des Fünfzigers wird momentan in den fast fertiggestellten schweren Kreuzer Wyrd integriert, der demnächst zur ersten großen Erprobungsfahrt nach erfolgter Schiffstaufe auslaufen wird.
Bei der taktischen Analyse der jetzt gewonnenen Werte für das Einsatzprofil der Minerwa 2, zeigte sich jedoch ein Mangel, der im Falle massivster Gegenwehr fatal werden könnte. Die automatische Selbstladewaffe Minerwa 2 lässt nur kurze Feuerstöße zu, bei der Dauerschusserprobung überhitzte die Waffe schon nach zweihundert Schuss, d.h. schon nach zwei Magazinkastenwechsel litt die Funktion beträchtlich. Durch die Wärmeausdehnung setzte die Waffe mehrfach aus und klemmte und man befürchtete, das der dunkelrot glühende Lauf Schaden nehmen könnte! Erst nach einer fünf minütigen Pause konnte des Testteam die Testreihe fortsetzen.
Im Gefechtsfall könnte das Heißschießen ernsthafte Probleme nach sich ziehen, der Ausfall der vielleicht einzigen weittragenden Verteidigungswaffe ist nicht hinnehmbar. Auf einen Einwand von Korf, der der Erprobung beiwohnte, vielleicht verbrenne das neue Treibpulver zu heiß, nahm Gat Bolger diese Bemerkung dankbar auf und versucht durch die Beimengung von Paraffin in der Treibladung die Innenkühlung der Waffe leicht zu verbessern. Als Dank für diese Inspiration nennt Gat Bolger diese neue Zusammensetzung Korphin.
Ein konstanter Projektilhagel ist allerdings mit der Minerwa Zwo nicht aufrecht zu erhalten. Die Anweisung an die Geschützmannschaften, nur kurze Feuerstöße abzugeben, verhindert zumindest eine Beschädigung des Waffensystems, taktisch offenbart sich hier eine Lücke!
Hie ist der Punkt, wo Gat Bolger sein ursprünglichen Gedanken zu Wyrds Hammer wieder aufnimmt. Basierend auf den Skizzen, die er während seiner Genesung vom missglückten ersten Test des Ursprungskonzept der Revolverkanone, gemacht hatte, wird die Neukonstruktion wieder aufgenommen.
Die Gatling, ein sehr schnell feuerndes manuell angetriebenes Repetiergeschütz! Durch die Konzeption eines um eine Hohlachse rotierenden Laufbündels ist die Gefahr der Überhitzung nicht gegeben. Pro Rotation gibt die Waffe einen Schuss ab, sodass bei sechs projektierten Läufen, die anderen Fünf Läufe Zeit haben, abzukühlen. Die Innenbelüftung der Verschlussmechanik und der benachbarten Läufe übernimmt die Hohlachse, die zum Laufende hin offen ist und die erwärmte Luft von den ausströmenden Mündungsfeuergasen mitgerissen wird.
Die Läufe sind alle mit dem gleichen Patronenlager wie die Minerwa 2 versehen, so ergibt sich logischerweise das Kaliber von 1/2“ KSM (Kroner Standard Munition).
Praktischerweise können dadurch die gleichen identischen Fertigungsvorrichtungen der Minerwa Zwo genutzt werden, was die Herstellung enorm vereinfacht. Auch die Lauflänge ist identisch, da es die gleichen Laufrohlinge sind!
Alle balistischen Rahmenbedingungen dürften in etwa der Minerwa Zwo entsprechen. Allenfalls die Kadenz dieser neuen Konstruktion ist als revolutionär einzustufen.
Jeder Lauf hat einen eigenen Verschluss mit Patronenauszieher und Schlagbolzen, die in axialer Richtung zum Lauf beweglich gelagert sind, aber gemeinsam um die Hohlachse rotieren können.
Dieser mit dem Laufbündel verblockte Verschlussträger rotiert kontinuierlich in einem zylindrischem, feststehenden Gehäuse, in dessen Innenseite eine Steuerkurve die Vor- und Zurückbewegung der Verschlüsse über Führungsgassen in einer immer wiederkehrenden oszillierenden Bewegung zum jeweils in Abfeuerungsposition oben befindlichen Lauf führt.
Das Spannen des Schlagbolzens wird parallel auf die gleiche Art und Weise über eine verschiebbare Kulisse arrangiert, somit lässt sich die Waffe bequem sichern, indem die Kulisse nach hinten gezogen wird, sodass der Schlagbolzen in oberer Stellung zum zu befeuernden Lauf nicht mehr auf die Zündkappe der Patrone schlagen kann.
In Ruhestellung der Kulisse gleitet der Führungszapfen des Schlagbolzens in die Aussparung und löst den Schuss. Das Laufbündel rotiert kontinuierlich in einer Kreisbahn weiter um die Hohlachse wieder nach unten, während die Steuerkurve den Verschluss nach hinten führt und der Patronenauszieher die leere Hülse aus dem Patronenlager zieht und auswirft. Über einen seitlich am Gehäuse geführten Kanal wird von oben aus einem Dreihundert Schuss fassendem Rundmagazin frische Munition zugeführt und eine neue Patrone gleitet in den freigewordenen Verschluss. Bei seinem Rundkurs im Gehäuse schiebt der Verschluss auf seiner aufsteigenden Kreisbahn von der Steuerkurve geführt, die Patrone wieder in seinem dazugehörigen Lauf, während der im Verschluss liegende Schlagbolzen seinerseits über die Rampe der Kulisse gespannt wird.
Wenn der Lauf wieder in der oberen Position angekommen ist, bricht sich der Schuss. Diesen immer wiederkehrenden Prozess durchläuft jeder der Sechs Läufe, sodass sich ein stetiger Projektilstrom aus der Waffe ergießt. Theoretisch lässt sich dieses Prinzip auf jede beliebige Anzahl von Läufen ausdehnen, praktischer Weise sind die rotierenden Massen ab einer bestimmten Baugröße schwer handelbar. Sechs Läufe sind nach Gat Bolgers Meinung ein guter Kompromiss!
Angetrieben wird das Laufbündel mit dem Verschlussträger manuell über ein Stirnzahnrad, welches seinerseits über ein Getriebe indirekt über eine aufgewickelte Feder in einer Glocke, dem Kraftspeicher, mit einer Kurbel verbunden ist.
Der Kraftspeicher ist eine Idee von Gnomeo, durch ihn lässt sich die naturgemäße unrythmische Kurbelei des Ladeschützen in einen gleichmäßigen Kraftfluss umsetzen, durch die Innenhemmung der angetriebenen Mechanik ergibt sich so eine gleichmäßige Drehzahl. Sinnigerweise fungiert dieser Kraftspeicher auch als Aufziehmechanismus, sodass die Waffe sich mit ca. 20 Umdrehungen vorspannen lässt. Somit lässt sich die Verzögerung beim Anlaufen der Waffe durch die Masseträgheit reduzieren, sodass die Waffe fast augenblicklich bei Schussfreigabe mit voller Drehzahl losbölkt.
Die angestrebte theoretische Feuerrate liegt bei ca. 500 Schuss pro Minute und liegt ein wenig höher als bei der Minerwa zwo. Der extreme Vorteil ist die nahezu unbegrenzte Feuerdauer, die eigentlich nur durch den Munitionsvorrat und der Kraft der Geschützbedienung von Vier Mann begrenzt wird! Nach ca. 45 Sekunden muss das leer geschossene Rundmagazin gewechselt werden, ein kleiner zu vernachlässigender Nachteil, momentan läßt sich die störungsfreie Munitionszufuhr nur mit diesem neu ersonnenen spiralfederunterstütztem Magazintyp bewerkstelligen.
Gnomio betrachtet momentan diese überarbeitete Konzeption von Wyrds Hammer mit vorsichtigem Optimismus, da in seinen Augen die Feuerrate von 500 Schuss die Minute die augenblickliche Tagesproduktionsrate der Einzigen Munitionsfabrik umfasst. Glücklicherweise wird sich in knapp zwei Monaten die Produktionsrate vervierfachen, den der Bau der Drei weiteren Werke ist schon recht weit fortgeschritten!
Mit Feuereifer geht das Team um Gat Bolger in die Konstruktion und Fertigung, denn mit dieser Waffe dürfte das neue Flaggschiff der Kronermarine, die Wyrd ein völlig neues Zeitalter in der Seekriegsführung gegen die Seemeister beginnen!

KGB-BERICHT 19
Waffenjournal


Schweres Maschinengewehr Minerwa 2, Kaliber 1/2 Zoll
(Spitzname Fuffziger!)

Gat Bolger gibt bekannt, das das neue schwere Maschinengewehr Minerwa 2 zur Serienreife gelangt ist. Aufgrund der Überarbeitung des Experimentalmunition von 1/2“ und der Neuformung der Einheitspatrone ist es ihm gelungen, einen neuen revolutionären Waffentyp zu entwickeln: Die erste automatische Selbstladewaffe, das schwere Maschinengewehr Minerwa 2! Gleichfalls konnte durch die Abkehr von Schießpulver zum neu entwickeltem Cellulosenitrat bei Halbierung des Kalibers, die Reichweite nahezu verdreifacht werden! Allerdings sind die Fertigungsbedingungen noch nicht zufriedenstellend, bislang ist die kleine Fabrikationsanlage für die geforderte Munition nur in der Lage 500 Schuß pro Tag herzustellen. Auch läßt sich das Cellulosenitrat noch nicht in ausreichender Menge produzieren. Mehrere Munitionsfabriken sind aber bereits in der Planung!
Vorläufig werden nur Vollmantelgeschosse produziert, da nach wie vor die Resourcen begrenzt sind. Taktisch können die bisher verwendeten 1“ Munitionsarten für Zwergendonner und Dunnerschlach das Gefechtsanforderungsprofil gut abdecken.
Die Schadenswirkung der bisherigen 1“ Munition läßt sich bei kleinerem Kaliber nicht verbessern, so sieht Gat Bolger keine Notwendigkeit, zeit- und materialraubende Neuentwicklungen zu forcieren. Allein die Ballistik des Vollmantelgeschosses reicht aus, den Gegnern des Zweikronenreiches in Zukunft das Fürchten zu lehren!

Bauart:
Rückstoßlader, mit kurzer Laufbewegung und starr verriegelnden Verschluß. Der Verschluß verriegelt sich mit Hilfe eines vertikal verschiebbaren Verriegelungsstückes mit der Laufverlängerung. Ein Schleuderhebel überträgt die Rückwärtsbewegung des Laufes, nach dem Schuß, auf den Verschluß, wirkt somit als Rückstoßverstärker und wirft den Verschluß nach hinten. Ein Puffer mit Friktionsringen dämpft am Gehäuseende den Aufprall des Verschlusses, ein zusätzlicher hydraulischer Puffer an der Laufverlängerung dämpft die Rücklaufbewegung ebenfalls. Dieser Puffer ist verstellbar, wodurch sich die Kadenz regeln läßt, hilfreich bei eventuellen Schwankungen der Qualität der Treibladung der verwendeten Munition.
Die Patronen werden bei der Rückwärtsbewegung des Verschlusses von einem Patronenauszieher nach hinten aus dem Gurt gezogen. Eine Steuerkurve im Gehäuseinneren drückt den Patronenauszieher nach unten, wodurch die Patrone in einen T-förmigen Schlitz in der Stirn des Verschlusses geschoben wird. Die zugeführte Patrone wird vom Verschluß wieder gezündet, wenn der Lauf und der Verschluß bereits wieder verriegelt sind, aber noch in der Vorwärtsbewegung im Gehäuse sind. Nach dem Abfeuern drückt die nächste Patrone die leere Hülse nach unten aus dem Schlitz und poltert durch eine Öffnung im Gehäseboden nach außen.
Der Bewegungsimpuls wirkt dem Rückstoßimpuls entgegen, sodaß die Minerwa 2 trotz der neu entwickelten, leistungsstarken Munition einen sehr geringen Rückstoß hat und sich somit mit einer sehr leicht gebauten Lafette auf dem oberen Gefechtsdeck bequem an einem Doppelhaltegriff führen läßt.
Gat Bolger erwägt aufgrund des geringen Gesammtgewichtes der Waffe von 40 kg eine tragbare Landversion auf Dreibein.
Die Munitionszufuhr des neuen Einheitskalibers 0.50“ erfolgt über ein Gewebeband von links aus einer 100 Schuß fassenden Munitionskiste, befestigt an der schwenkbar gelagerten Lafette.
Die Waffe kann auf Einzellfeuer als auch auf Dauerfeuer eingestellt werden, wobei die hohe Kadenz von 350 bis 450 Schuß in der Minute, allerdings nicht genutzt werden kann, da die Waffe sehr schnell heißgefeuert wird und dann zu Funktionsstörungen neigt. Praktischerweise gibt man nur kurze Feuerstöße, um zum Einen dieses Problem zu umgehen und zum Anderen das Auswandern der Waffe aus dem Ziel zu verhindern.

Verwendung und Einsatzrolle:
Schweres Maschinengewehr stationär auf dem oberen Gefechtsdeck des schweren Kreuzers Wyrd. Optional wird eine zukünftige Verwendung als Infanteriewaffe erwägt.
Niederhaltung starker Kräfte durch stetiges Feuer mit großer Reichweite und Zerstörung gegnerischen Schiffsraumes mit der Neu entwickelten durchschlagkräftigen 1//2 Zoll Patronenmunition mitVollmantelgeschoß.
Unterstützendes Feuer bei maritimen Landungsaktionen aus erhöhter Position.

Lauf:
Kaliber 1/2“ (12,7mm), Lauflänge 6 1/2 Fuß (ca 2m) gezogen, gefertigt aus Zwergenstahl hoher Güte. Auswechselbar.

Gewicht:
40 kg schwenk und drehbar auf Lafette. Leicht demontierbar. Optional als Infanteriewaffe verwendbar.

Munition:
0.50 Zoll x 3,89Zoll (12,7mm x 99mm) Patronenmunition, Flaschenform randlos mit Ausziehrille, Hülse aus Messing. Mit 16,5 gramm Schießbaumwolle gefüllt.
Vollmantelgeschoß, Geschoßgewicht 42 gramm, ausgeführt als Spitzgeschoß mit Kegelstumpfheck, gefertigt aus Rottombak (Messinglegierung mit Kupferanteil von 90%) gefüllt mit Hartblei.

Reichweite:
Kernschußweite 1,8km, max, Reichweite 6,5km(Balistisch)

Informationen für den Rollenspieler:
Anmerkung des Autors: Die Eckdaten der Minerwa 2 entsprechen in etwa der Browning M2 und auch die beschriebene Funktionsweise der Waffen ähneln sich. Der geneigte Leser entdeckt in der Beschreibung das 0.50“BMG Nato Kaliber!(Für Wissbegierige, Mündungsenergie Waffe:15kJoule! Fangt mal an zu rechnen!) In der Realität ist die Auswirkung dieser Munition wesentlich hässlicher auf sogenannte weiche Ziele. Zum Zwecke der Spielbarkeit im Tabletop sind die Schadenswerte an das Regelwerk Midgard 1880 angepaßt.

Erfolgswurf+5 Anfangswert (bis max.+16), steigern wie Fallenmechanik auf Waffenkunde (Fertigkeiten). Wahlweise Einzelschuß oder Dauerfeuer ( Feuerstoß Kampfrunde 4sek.) Gurtwechsel nach 100 Schuß/2Kampfrunden. Rüstungsschutz erweitert, hinter dem Panzerschild verborgener Schütze und Ladeschütze+6 nur in direkter Sichtachse! Fernkampfwaffen aus Vektor 30 Grad von Mittelachse Lauf, keinerlei zusätzlicher Rüstungsschutz (abzüglich eventuell getragener Schutzkleidung)!

Werte:

Vollmantelgeschoß Reichweiten 0-1,79km +1
1,8km normal
1,81km-4km-1*
4km-6,5km-2*
Einzellfeuer: Schadenswert 3W6+1
Dauerfeuer Schadenswert 7W6+1

*Jenseits Kernschußweite Halbierung des Schadenswertes wg. Streuung: alle benachbahrten Ziele im Umkreis von 1,5m erleiden den halbierten Schadenswert

Idee, Recherche und Modellbau: Ralf Wichmann


Werftbericht Nr. 19 der Geheimem Werft Forschungs und Waffenentwicklungsabteilung zu Hei´thburg Schiffsneubau Wyrd, Schwesterschiff der Herz aus Gold und Nachtrag aus der Abteilung Schußwaffen


Die Werftleitung zu Hei´thburg gibt bekannt das der Schiffsneubau „Wyrd“ zu etwa 95% fertig gestellt ist. Ergänzend zu der herkömmlichen Ausstattung an Waffen und konstruktiv eingeknüpften Schutzeinbauten, wie z.B. höheres, massiveres Schanzkleid Freibords und auf dem höheren Gefechtsdeck auf dem Deckshaus, wird über die Möglichkeit nachgedacht, eine magische Schutzvorrichtung im Schiff zu integrieren. Nach Auskünften Aranischer Magier, die in Verbindung und Allianz mit dem Zweikronenreich stehen, ist es möglich mittels Runenmagie eine örtlich begrenzte mobile Schutzzone, ähnlich dem Schutzkreis, der über dem Zweikronenreich schon etliche Jahrhunderte wirkt, ins Schiff einzubauen. Die Mannschaft und das Schiff sind dann bei Missionen jenseits der magiefreien Zone, gegen jede Form von Magie geschützt! Zu diesem Zweck werden vier überaus mächtige Wyrd geweihte Runen beiderseits von Bug und Heck am verlängertem Kiel in der Nähe der Gallionsfigurinen, die stilisierte Weltenschlange befestigt. Die arkane Kraft der Runen wirkt komulativ und kann nur durch physische Vernichtung der Runen gebrochen werden! Somit hofft der Kronerrat erstmals eine reelle Chance gegen die Schwarzen Schiffe der Seemeister zu haben, man möchte aber nach wie vor nicht offensiv gegen diese überaus mächtigen Schiffe vorgehen, hat aber alsbald die Möglichkeit wichtige geheime Convois schützend zu begleiten, die aus Übersee Rohstoffe und wichtige Nachschubgüter ins Zweikronenreich bringen und Drachenwege kreuzen müssen. Der schwere Unfall bei der Waffenerprobung, der glücklicherweise nur massivsten Sachschaden verursacht hatte, dem Halbling Gat Bolger aber beinahe das Leben kostete, gemahnt den Kronerrat zur Vorsicht! Zu progressives Vorantreiben des wissenschaftlich technologischen Vorsprunges gegenüber den Seemeistern ist ein gefährliches Spiel! Man befürchtet, das die Seemeister dem Zweikronenreich mehr Aufmerksamkeit widmen könnten, als bisher, bislang ist aber der Status Quo des Kalten Krieges noch nicht gekippt. Durch das Wirken der Gottheit Wyrd, welche sich im Letzten großen Krieg aufopferte und die dauerhafte Schutzzone überhaubt erst schuf, ist man zwar vor Magie geschützt, würde allerdings eine geschlossene Invasionsstreitmacht von etlichen hundert Schiffen und abertausenden Kriegern durchbrechen, wäre das Zweikronenreich nicht in der Lage dieser gewaltigen Okupation lange standzuhalten, auch wenn dem Feind keine Magie zur Verfügung stünde! Aus der neu gruppierten Abteilung Schußwaffen, jetzt unter der neuen Leitung vom umtriebigen Gat Bolger ist Neues zu vermelden! Um die überaus kampfstarken Vampirhilfstruppen entscheidend zu schwächen und den Kampfeswillen zu brechen, hat der Halbling einen neuen, von Gnomia inspirierten Munitionstyp entwickelt, der hervorragend zu den bisherigen 1“ Waffen paßt. Flechetmunition! Eine Abart von Schrot! Flechets sind kurze Stahlpfeile mit Stummelleitwerk, ähnlich dem panzerbrechenden KE -Geschoß, nur sehr viel kleiner. Zusammengefaßt als Bündel liegt eine Hälfte der Flechets verkehrt herum in einer Pappepatrone. Nach Verlassen des Laufes drehen sich die verkehrt herum fliegenden Projektile „in den Wind“ und treiben dabei die richtig herum fliegenden „Pfeilchen“ auseinander. Diese Garbe von Stahlpfeilen deckt einen wesentlich kleineren Winkel als die Kartätschen ab, der Vorteil ist allerdings die wesentlich höhere Reichweite, die Fast an die Vollmantelgeschosse und Granaten heranreicht! Die Wirkung auf weiche Ziele ist hingegen Übel und ausgesprochen tötlich! Simulationen an Gelantineblöcken zeigen mögliche schwerste Verwundungen, da sich die Projektile beim Eindringen stark deformieren und wahrhaft hässliche Zerstörungen beim Taumeln durch den Block hinterlassen! Schon bei nur drei Flechets, die den Rumpf eines Gegners treffen ist mit massivsten Zerstörungen innerer Organe und Blutungen zu rechnen. Bei den ersten Versuchen verwendete man ein Bündel von 28 Flechets. Gat Bolgers eisiges Komentar zu dem Ergebniss: das nagelt jeden Vampirhörigen augenblicklich aus den Stiefeln! Unterdessen werden weitergehende Tests mit der Wyrd im Uy´lsterfjord unternommen. Zu diesem Zweck werden Zwergendonner und Dunnerschlach von der Herz aus Gold ausgebaut und für Schußtests auf Zielflöße auf der Wyrd montiert!

KGB-BERICHT 18
Ernennung von Gat Bolger zum Leiter der Waffenentwicklung Abteilung Schußwaffen


Die Kroner Geheime Bruderschaft gibt bekannt, das der Halbling Gat Bolger vollständig von seinen Verletzungen bei dem mißglückten Waffenerprobungstest zu Wyrds Hammer genesen ist. Der Kronerrat hat den Halbling mit wohlwollender Zustimmung von Gnomio und Gnomia zum obersten Leiter der Waffenentwicklung Abteilung Schußwaffen ernannt.
Sofort wurde mit der Neukonstruktion Wyrd´s Hammer, nach Skizzen von Gat Bolger begonnen. Zunächst wird zur Sicherheit das Testmuster des Zwergendonners mit reduziertem Kaliber und Hülsenmunition überarbeitet und weiterentwickelt, um den ersonnenen Masseverschluß zum automatischen Nachladen auszuprobieren. Das Testmuster besaß schon Ladestreifen a 20 Schuß, die allerdings noch mit der veränderten ursprünglichen Repetiermechanik einzeln abgefeuert wurden.
Durch diese empirische Vorgehensweise beim Entwickeln, verspricht sich Gat Bolger einen fundierten Erfahrungsschatz und vor allem Sicherheit bei der Konzeption der neuartigen Waffentechnik, da die größte Resource, die Techniker und Entwickler nicht unbegrenzt zur Verfügung stehen, wie er bei dem Unfall leidvoll selbst erfahren durfte.
Bei weitergehenden Analysen des Unfalles, stellte sich heraus, das noch mangelnde Präzision im Tiefziehverfahren der neuen Hülsen eine Rolle mitgespielt haben. Einerseits konnte die Treibladung aus Schwarzpulver aufgrund des manueller Fertigungsverfahrens in ihrem Abbranntverhalten und ihrer daraus resultierenden Druckentfaltung noch nicht konstant gehalten werden, andererseits neigen demzufolge die zylindrischen Messinghülsen zum Reißen, was letztlich auch den Klemmer im Patronenlager des Trommelmagazines der Revolverkanone verursachte!
Inspiriert durch eine Mineralwasserflasche, die dem noch geschwächtem Halbling in der Heilstätte zu Hei`thburg aus den Fingern geglitten ist, bekommen die zylindrischen Hülsenrohlinge in der überarbeiteten Fertigungsvorrichtung eine leicht konische „Flaschenform“ durch Anpressrollen.
Gat Bolger verspricht sich durch diese Ausformung der Hülsen das Klemmen im Patronenlager zu verhindern. Willkommener Nebeneffekt ist die Verdichtung des Messings im Hülsenmantel, der die Patrone resistenter gegen Hülsenreißer macht. Ein erwünschter Nebenaspekt dieser Modifikation ist die Tatsache, das alle Hülsen einen identischen Durchmesser bekommen, sodaß die Projektile nicht mehr mit einer Papierdichtung in den Hülsenmund eingepreßt werden müssen, sondern direkt in die Patronen eingepreßt werden können, Vorteil: , bessere Abdichtung, da weniger Gasverlust beim Abbrand durch fast keinen Spalt, erfreulicherweise wird sich der Wirkungsgrad der Waffe erhöhen hofft Gat Bolger, da der Kammerdruck sich erhöht, und durch die leicht konische Flaschenform, läßt sich die leergeschossene Patrone auch leichter aus dem Patronenlager ausziehen. Die Verschmutzung der Waffe wird sich deutlich verringern hofft Gat Bolger, da die Pappierdichtungen und deren Verbrennungsrückstände entfallen und die gefürchtete Verkokung reduziert sich, da man alsbald vom Schwarzpulver als Treibladung abstand nehmen möchte.
Die chemische Unterabteilung der Waffenentwicklung hat das Fertigungsverfahren zum neuen rußfreien Sprengstoff obtimiert und die Produktionsrate erhöht, sodaß alsbald die überarbeiteten Patronen mit dem neuen Sprengstoff ausprobiert werden können. Erfreulicherweise läßt sich die Menge gut dosieren und das Volumina der Treibgase steht im direkten linearem Verhältniss zur Bemessung des Druckes.
Das Alles sind gute Voraussetzungen zum Zwergendonner Version 2, den Gat Bolger aus einer Laune heraus M 2 nennt, in Anlehnung der Mineralwasserflasche, die ihm vor einigen Monaten aus den Fingern gerutscht war.
Weitere Berichte folgen...

KGB-BERICHT 15
Waffenjournal

schweres 1“ Hinterladergeschütz Dunnerschlach basierend auf dem Zwergendonner, Kombinationsgeschütz mit zwei in Bockbauweise übereinander angeordneten Läufen
vollständige Neukonstruktion und Überarbeitung von Gnomia, Gnomeo´s Frau

Aufgrund der Erfahrungen im Ersten schweren Kampfeinsatz bei einem Kommandounternehmen hinter der Halbinsel von Geltin, wurde die Konstruktion des 1“ Hinterladergeschützes Zwergendonner noch mal überarbeitet.
Die von einer überwältigenden Übermacht vampirischer Hilfstruppen stark bedrängte 4 köpfige Kommandoeinheit konnte nur durch den beherzten aufopfernden Einsatz der Mannschaft der Herz aus Gold gerettet werden. Zum Einsatz kam dabei ein Vorserienmuster des Zwergendonners, der sich zu diesem Zeitpunkt eigentlich zur Waffenerprobung durch Gnomeo in einem Tarnaußenposten nahe der Schutzzonengrenze befand. Aufgrund der sich überschlagenden Ereignisse entschied die gesammte Außenpostencrew der bedrängten Truppe zur Hilfe zu eilen.
Trotz der noch mangelnden Erfahrung der Geschützmannschaft mit diesem neuen Waffensystem war man in der Lage, die Übermacht zu brechen und zurück zu schlagen. Gnomeos Analyse des Einsatzes fällt jedoch etwas ernüchternder aus. Der Haubterfolg basierte überwiegend auf die völlige Überrumpelung der starken Feindkräfte. Bei selbstmörderischem todesverachtendem Vorrücken der Vampirhilfstruppen, der sonst kennzeichnend für sie ist, wäre die Situation entschieden brenzliger geworden! Ein entscheidener Nachteil des Zwergendonners ist noch immer die geringe Munitionskapazität von sechs Schuß. Bei einem einsatzbezogenen Wechsel der Munition, ein Magazinwechsel, drohte die Lage kurzfristig zu kippen, da der Druck auf die feindlichen Kräfte durch ständigen Beschuß nachließ.
Da die Resurcen des Zweikronenreiches begrenzt sind, ist nur durch standardisierte Munition und Waffentechnik ein Fortschritt zu erzielen. Gnomias Vorschlag, gewissermaßen zwei Zwergendonner in eine Waffe zu vereinen, fand im Kronerrat allgemein Zustimmung!

Beschreibung:
Der Dunnerschlach vereint gewissermaßen zwei Waffen in einer. Zwei Zwergendonner werden in Bockbauweise übereinander gruppiert. Das Mechanikgehäuse wurde verändert und verstärkt. Die Repetiermechanik wurde komplett überarbeitet. Jeder Lauf hat einen rechtsseitig am Gehäuse herausragenden Schieber mit Verriegelung. Spannen und seitlicher Vorschub des Kastenmagazines wird durch axiales zurückziehen des Schiebers zum Lauf getätigt. Die Lademechanik wurde so verändert, das jeder Lauf für sich geladen und befeuert werden kann. Dem Schützen ist es somit möglich Einzel, Doppelfeuer und Serienfeuer nach Anforderung der Situation zu wählen. Über den geteilten Y-förmigen Flügel des Daumenhebels am Doppelgriff des rückwärtigen Gehäuses wählt der Schütze mit dem linken Daumen den Oberen und dem rechten Daumen den unteren Lauf.
Die stabilen Blockmagazine bleiben bestehen und behalten ihre Form bei, sodaß sie nach wie vor in den bisherigen Zwergendonnergeschützen verwendet werden können. Die Munitionskapazität verdoppelt sich und man kann einsatzbezogen zwei Munitionstypen vorladen, z. B. 6 Schuß Kartätsche, 6 Schuß Sprenggranaten oder wahlweise auch 12 Schuß Vollmantelgeschoß., sowie alle anderen möglichen Kombinationen bisheriger Standardmun.
Aufgrund des massiven Rückstoßes bei gleichzeitiger Schußabgabe beider Rohre mußte die Lafettierung verstärkt und komplett abgeändert werden. Der Sockelblock ist nun verkürzt und aus Metall, während die Waffe jetzt durch Zugfedern gelagert mit der stärkeren Lafette zurückgleiten kann. Der Schütze hält die Waffe nicht mehr mit einem Armbrustkolben, der Rückstoß würde ihm die Schulter brechen, sondern führt die Waffe an massiven Doppelhebeln am Ende des Gehäuses mit leicht gewinkelten Armen. Höhenschwenkvorrichtung wird durch Reibung bedämpft und beruhigt.

Verwendung und Einsatzrolle:
Stationäres neues Decksgeschütz der Herz aus Gold. Es wird der Einbau weiterer Baumuster in den Schiffsneubau des Schweren Kreuzers Wyrd erwägt. Schwere Schiffartillerie zur Schiffsbekämpfung und Niederhalten massiver gegerischer Kräfte bei maritimen Landungsaktionen. Unterbringung wie beim Zwergendonner über der Bugladelucke auf stabiler verstärkter Platte mit Durchreichklappen zum Unterdeck zum zweiten Ladeschützen. Bei der Herz aus Gold wird der Zwergendonner zum Heck verlagert.
Verwendung der jetzt vereinheitlichten Standardmunition für 1 Zoll Kaliber d.h. Vollmantelgeschoß, nach Plänen von Gnomia jetzt auch panzerbrechende Variante mit Einsatzgehärtetem Zwergenstahlbolzen mit Stummelleitwerk und geteiltem Treibspiegel, bewährter Sprengranate mit Aufschlagzünder, Kartätschenladung und Nebelgranate mit Aufschlagzündung.

Lauf:
Kaliber 1“ (25,4mm); Doppellauf in Bockbauweise, Lauflänge 6 ½ Fuß (ca. 2m) gezogen.Gefertigt aus Zwergenstahl. Auswechselbar, mit gleicher Laufverschraubung wie Zwergendonner.

Gewicht:
150 kg. Darauf entfallen 10 kg auf die zwei Kastenmagazine.

Munition:
1“x 3“ (25,4mm x 76,2mm), Schwarzpulvertreibladung 70 gramm.
1“ Panzerbrechend KE; Zwergenstahlbolzen ½“ Durchmesser x2 ½ “ mit Leitwerk und Drall; Treibspiegel zur Laufabdichtung bei Abschuß, hohe Reichweite und starke kinetische Energie!
1“ Vollmantelgeschoß ( parabolider Kupfermantel mit Bleikern)
1“ Sprenggranate (vergleichbar mit Zwergenfurz, mit Aufschlagzünder)
1“ Kartätschenladung (72 1/4“Bleischrotkugeln, jede 6,34mm im Durchmesser)
1“ Flechettmunition (28 gebündelte Zwergenstahlpfeilchen mit Leitwerk; Kopf-Schwanz Gruppierung; in gleicher Hülse wie Kartätsche)
1“Nebelgranate mit stärkerer Treibladung vernebelt im Umkreis von 10 Metern von Auftreffpunkt die Gegend mit beißendem weißen Qualm und nimmt den Feind sowohl Sicht als auch Atem.

Reichweiten:
Vollmantelgeschoß und Sprenggranate Kernschußweite 650m, max 1,5km.
Panzerbrechend (KE) Kernschußweite 1km, max.2km
Kartätschenladung Kernschußweite 75m, max 100m.
Flechettmunition Kernschußweite 450m, max. 900m
Nebelgranate:max . 2km


Informationen für den Rollenspieler:
Erfolgswurf +4 Anfangswert (bis max +16), steigern wie Fallenmechanik, auf Waffenkunde (Fertigkeiten)
Ein bis zwei Schuß pro Kampfrunde, wahlweise (4 Sek.), Magazinwechsel dauert 2Kampfrunden! (8Sek. Bei Einsatz eines separaten Ladeschützen) sonst 5 Kampfrunden bei nur einem Schützen (20 Sek.)
Rüstungsschutz erweitert, hinter dem Panzerschild verborgener Schütze und Ladeschütze +6 nur in direkter Sichtachse! Fernkampfwaffen aus Vektor 35 Grad von Mittelachse Lauf, keinerlei zusätzlicher Rüstungsschutz (abzüglicher ev. getragener Schutzkleidung)!
Werte:
Vollmantelgeschoß Reichweiten 0-300m +1
301-650m normal
651-1,2km -1
1,21km-1,5 km-2
Schaden 3W6+4
Panzerbrechend KE
Reichweiten 0-500m+1
501-1km normal
1,1km-1,5km -1
1,51km-2km-2
Schaden 3W6+7

Sprenggranate
wie Zwergenfurz Reichweiten 0-300m+1
301-650m normal
651-1,2km -1
1,21km-1,5 km-2
Schadenswirkung Radius von 3Metern 1m 3W6; 2m 2W6; 3m 1W6

Kartätschenladung
Fächerschuß; Winkelabdeckung 10 Grad, d.h. 5Grad nach links und Rechts von Mittelachse Lauf. Maximale Reichweite 90m, danach keine Wirkung, außer psychologisch. Widerstandsprobe auf psychische Resistenz, bei Nichterfolg 1 Kampfrunde Paralyse wegen infernalischem Geschützdonner und wildem Projektilgeprassel, überwältigender Drang zum Deckung suchen!
Schaden 0-30m 5W6
31-75m 3W6
76-80m 2W6
81-100m 1W6
Jede Aufrecht stehende Person im Erfassungsbereich bekommt den gleichen erwürfelten Schadenswert!

Flechettmunition
Reichweiten 0-300m+1
301-450m normal
451-600m-1
601-900m-2
Schadenswirkung Radius von 3Metern 1m 3W6+3; 2m 2W6+2; 3m 1W6+1

Nebelgranate Reichweiten 0-500m+1
501-1km normal
1,1km-1,5km-1
1,51km-2km-2
Vollständige Sichtnahme und Orientierungslosigkeit für 1W6 Kampfrunden im Umkreis von 10 m, direkter Treffer auf Kombatant 1W6+1 Schadenswert.

Idee, Recherche und Modellbau: Ralf Wichmann

KGB-Bericht 14
Waffenjournal

Leichtes 1Zoll Hinterladergeschütz Zwergendonner
neueste Entwicklung aus den Zwergenwerkstätten zu Hei`thburg unter der Leitung von Gnomeo

Bauart:
Hinterladergeschütz mit gezogenen Lauf. Massives Blockmagazin aus Zwergenstahlguß mit 6 Kammern und Perkussionszündung. Oberhebelrepetiermechanik zur manuellen Ladung und Spannung der Schlagbolzenmechanik und Weitertransport des im rechten Winkel angeordneten, sich horizontal quer zum Lauf bewegende Blockmagazines mittels zahnstangenartiger Ausformung des Magazinbodens.
Schwenkbar auf kurzer zylindrischer Säule mit Vierkantlaufstütze parallel zum Lauf, verblockt mit Mechanikgehäuse, Repetierhebel ausgeformt als obenliegendem Bügel nach vorne verriegelnd mit hölzerner Schulterstütze und Pistolengriff. Schütze durch Panzerschild gegen Frontalbeschuß abgedeckt, quadratisch gerahmte Kimme mit Zielgatter.

Verwendung und Einsatzrolle:
Stationäres Decksgeschütz der Herz aus Gold. Leichte Schiffsartillerie zur Schiffsbekämpfung und Niederhalten von gegnerischen Kräften bei maritimen Landungsaktionen. Mindestbesatzung 1Mann, max. 3Mann. Zwei auf Deck; Richt und Ladeschütze, zweiter Ladeschütze unter Deck, aufmunitionieren leerer Blockmagazine und durchreichen nach oben durch separate Feuerschutzklappen. Durch fertiggeladene Wechselmagazine mit jeweils 6 Schuß hohe Feuerrate. Durch Verwendung von vier unterschiedlichen Munitionsarten sehr variabel.
Massive Kupferummantelte Bleigeschosse zur Zerstörung von harten Zielen, d.h. Schiffsrümpfe, Aufbauten, Takelage Bewaffnung und feste Bebauung von Hafenanlagen und Schanzungen an Brückenköpfen (Landungsaktionen). Finaler Tödlicher Einsatz bei weichen Zielen bei direktem Treffer!
Sprenggranaten mit Aufschlagzünder; gleiches Einsatzspektrum. Darüber hinaus starke Sekundärwirkung im Ziel durch Splitterwirkung. Zur Bekämpfung und Niederhaltung starker Kavalerie- und Infanterieeinheiten aus der Distanz.
Kartätschenladung zum Niederhalten starker Kräfte auf kurze Distanz. Fächerwirkung! Demoralisierung gegnerischer Kräfte durch infernalischem Lärm und zwanghaftem Deckung suchen; daher die Namensgebung Zwergendonner.
Nebelgranaten mit Aufschlagzünder. Geringe ballistische Wirkung. Hohe Reichweite duch stärkere Treibladung. Zum gezielten Einnebeln von Sektoren bei Landungsaktionen. Sichtnahme gegnerischer Kräfte, Tarnung von Kommandoaktionen.

Funktionsweise:
Fertiggeladenes Blockmagazin wird seitlich ins Gehäuse eingeführt und eingerastet. Spannen und Magazintransport sowie Verriegelung der Waffe erfolgt über den obenliegenden Repetierbügel. Neben der Horizontalbewegung des Magazines quer zum Lauf durch die Oberhebelrepetiermechanik, vollführt das Magazin eine kleine Seitwärtsbewegung axial zur Munitionskammer auf den kurzen Kegelförmigen Laufzapfen hinzu. Dabei verriegelt ein sog. Kniegelenk das Blockmagazin gegen den Lauf. Die jeweilige Munitionskammer wird durch die konische Ausformung des Kammermundes gasdicht verriegelt. Dabei unterstützt die Dichtwirkung ein Kupferring auf dem kurzen konischen Laufzapfen, der nach 100 Schuß ausgewechselt werden sollte, da es sonst zum Verlust der Treibgase kommen kann, bis hin zum Durchzünden der Nachbarkammern!
Abfeuern der Waffe nach entsichern des Abzuges. Nachladen und Spannen durch zurückziehen des Bügels zum Schützen hin. Dabei wird das Blockmagazin um eine Kammer weitertransportiert und beim nach vorne Klappen des Bügels wieder spürbar verriegelt. Bei Abnutzung des Kupferdichtringes, der Lauf und Geschoßkammer des Kastenmagazines gasdicht verschließt, verliert der Repetierhebel den spürbaren Verriegelungswiderstand. Die Waffe signalisiert somit der Geschützmannschaft nachlassende Schußleistung und Verschleiß.
Gnomeo empfiehlt nach ausgiebigen Erprobungsreien einen festen Austauschterminus des Dichtringes einzuhalten!
Erfahrene Geschützbedienungsmannschaften haben aber im Gefecht einen Sicherheitsspielraum von ca 70 Schuß mehr, zeigten die Vorserienmuster in den Beschußtestreihen des Zwergendonners erst signifikant nachlassende Schießergebnisse nach ca. 180-200 Schuß. Aus Sicherheitsgründen wurde auf die bewußte Beschießung der Waffe bis zur Funktionsunfähigkeit verzichtet, befürchtete man doch massive Zerstörungen des Waffenteststandes.

Lauf:
Kaliber 1“ (25,4mm); Lauflänge 4,9 Fuß (1,5m), gezogen. Gefertigt aus Zwergenstahl. Gestützt durch Vierkantrohr in der Verschlußmechanik, Auswechselbar.

Gewicht:
75 kg. Darauf entfallen ca. 5kg auf ein Kastenmagazin.

Munition: 1“ x 3“ (25,4mm x76,2mm), Schwarzpulvertreibladung 70 gramm
1“ Vollmantelgeschoß ( parabolider Kupfermantel mit Bleikern)
1“ Sprenggranate (vergleichbar mit Zwergenfurz, mit Aufschlagzünder)
1“ Kartätschenladung (72 1/4“Bleischrotkugeln, jede 6,34mm im Durchmesser)
1“ Flechettmunition(28 gebündelte Zwergenstahlpfeilchen mit Leitwerk; Kopf-Schwanz Gruppierung; in gleicher Hülse wie Kartätsche)
1“Nebelgranate mit stärkerer Treibladung vernebelt im Umkreis von 10 Metern von Auftreffpunkt die Gegend mit beißendem weißen Qualm und nimmt den Feind sowohl Sicht als auch Atem.

Reichweiten:
Vollmantelgeschoß und Sprenggranate Kernschußweite 500m, max 1,2km.
Kartätschenladung Kernschußweite 60m, max 90m.
Flechettmunition 300m, max 600m
Nebelgranate:max . 1,5km

Informationen für den Rollenspieler:
Anmerkung des Autors: Kernschußweite bezeichnet die Sichtachse des Schützen, in der der Kanonier in der damahligen Seekriegsführung ohne aufwendige ballistische Berechnungen das Ziel direkt über den Lauf der Waffe anpeilen konnte und entspricht annähernd der Geschoßflugbahn. Darüber hinaus unterliegt das Projektil den ballistischen Gesetzen mit Parabelflugbahn! Diese Bezeichnung hat sich bis in die heutige Waffentechnik hinübergerettet.
Erfolgswurf +4 Anfangswert (bis max +16), steigern wie Fallenmechanik, auf Waffenkunde (Fertigkeiten)
Ein Schuß pro Kampfrunde (4 Sek.), Magazinwechsel dauert 1Kampfrunde! (4Sek. Bei Einsatz eines separaten Ladeschützen) sonst 3 Kampfrunden bei nur einem Schützen (12 Sek.)
Rüstungsschutz des hinter dem Panzerschild verborgenen Schützen +6 nur in direkter Sichtachse! Fernkampfwaffen aus Vektor 30 Grad von Mittelachse Lauf, keinerlei zusätzlicher Rüstungsschutz (abzüglicher ev. getragener Schutzkleidung)!
Werte:
Vollmantelgeschoß Reichweiten 0-250m +1
251-500 normal
501-1000m -1
1001-1,2 km-2
Schaden 3W6+4
Sprenggranate
wie Zwergenfurz Reichweiten 0-250m+1
251-500m normal
501-1000m -1
1001-1,2 km-2
Schadenswirkung Radius von 3Metern 1m 3W6; 2m 2W6; 3m 1W6
Kartätschenladung
Fächerschuß; Winkelabdeckung 10 Grad, d.h. 5Grad nach links und Rechts von Mittelachse Lauf. Maximale Reichweite 90m, danach keine Wirkung, außer psychologisch. Widerstandsprobe auf psychische Resistenz, bei Nichterfolg 1 Kampfrunde Paralyse wegen infernalischem Geschützdonner und wildem Projektilgeprassel, überwältigender Drang zum Deckung suchen!
Schaden 0-20m 5W6
21-40m 3W6
41-60m 2W6
61-90m 1W6
Jede Aufrecht stehende Person im Erfassungsbereich bekommt den gleichen erwürfelten Schadenswert!
Flechettmunition
Reichweiten 0-250m+1
251-300m normal
351-500m-1
501-600m-2
Schadenswirkung Radius von 3Metern 1m 3W6+3; 2m 2W6+2; 3m 1W6+1


Nebelgranate Reichweiten 0-250m+1
251-750m normal
751-1000m-1
1001-1,5km-2
Vollständige Sichtnahme und Orientierungslosigkeit für 1W6 Kampfrunden im Umkreis von 10 m, direkter Treffer auf Kombatant 1W6+1 Schadenswert.

Idee, Recherche und Modellbau: Ralf Wichmann


Werftbericht Nr. 18


Die Werftleitung zu Hei´thburg gibt bekannt, das der Rohbau der Wyrd zu etwa 90 Prozent fertig ist. Schwierigkeiten bereitete die Ruderanlage des doch um ca. 20 Prozent massigeren Schiffes. Von der herkömmlichen Standardbauweise der Ruderanlage aller bisheriger Wealänderschiffe mußte, sowohl aus technischen, als auch taktischen Gründen abgewichen werden.
Zum Einen erfordert es wegen der höheren Tonnage die Größe des Ruders anzupassen. Die bislang übliche lange, schlanke, rechteckige Form des Steuerbords montierten Ruders, läuft bei starkem Ausschlag Gefahr zu brechen. Die starken Scheerkräfte, verursacht durch den Druck des anströmenden Wassers, können nicht mehr aufgenommen werden! Bei ersten Modellversuchen im werfteigenen Schleppkanal bewies sich die Konstruktion als überarbeitungswürdig, da sie brach. Durch die Trapezformung des Ruderblattes erwies sich die Vergrößerung der Ruderfläche als händelbar. Vorbild war hier die Schwingenform eines bekannten Seevogels, der Albatros.
Auch wurde das verwendete Material geändert. Das bisher verwendete Holz weicht jetzt dem Gnomenholz, das durch eine veränderte Rezeptur des verwendeten Kleberharzes nun ohne aufwendige Imprägnierung Seewasser- und Verrottungsfest ist.
Bei Freiwasserversuchen im Uy´lsterfjord bei voller Ruderbesatzung zeigten sich mit dem ersten fertigen Ruder sehr zufriedenstellende Ergebnisse, die an die Manövrierfertigkeiten der Herz aus Gold heranreichen.
Zum Anderen ist den Schiffbauern ein entscheidendes Problem der Ein-Ruder-Technik aufgefallen. Bei Gefechtseinsätzen muß mit der teilweisen Beschädigung oder gar dem vollständigen Verlust des Ruders gerechnet werden, für ein Seekampfschiff eine desaströse Situation: vollständiger Verlust der Manövrierbarkeit bedeutet den sicheren Tod! Geringe Überlebenschancen haben kleinere Wealänderdrakkare, hier kann durch geschickten Einsatz des Segels und der Antriebsruder durch Muskelkraft der Mannschaft Abhilfe geschaffen werden.
Für die wesentlich größere Wyrd entfällt diese Möglichkeit!
Aus taktischer Notwendigkeit ist die Verwendung zweier Ruder beiderseits des Rumpfes die logische Konsequenz!
Beim letzten Freiwasserversuch im Uy´lsterfjord bewährte sich dieses Konzept! Selbst bei der noch manuellen Anlenkung des zweiten Ruders durch einen zusätzlichen Rudergänger wendete der Schiffsneubau bei Vollausschlag und maximaler Rudergeschwindigkeit in nur zweieinhalb Schiffslängen! Ein Ergebnis das nur als überragend einzustufen ist!
Die beiderseits des Rumpfes anströmenden Wassermassen werden sehr gut abgelenkt und stabilisieren das Schiff gleichermaßen in Längsachse. Ein willkommener Nebeneffekt, der das Segeln erleichtert. Man kennt diesen Effekt auch bei flachbödigen Küstenseglern, die sich nur mit langen schwenkbaren Seitenschwertern vernünftig unter Segel fahren lassen. Der geringfügig höhere Strömungswiderstand ist vernachlässigbar und fällt, da die Wyrd überwiegend gesegelt wird, mit der ohnehin größeren Segelfläche nicht weiter ins Gewicht! Man erwägt noch eine parallele Zwangsanlenkung des Doppelruders, ermöglicht sie doch den Einsatz nur eines Rudergängers bei leichter See. Durch die Beibehaltung der zweiten Pinne könnten im Bedarfsfall sogar bis zu 4 Mann bei schwerster See den Kurs halten!
(Die scherzhafte Bemerkung eines Werftarbeiters, durch Drücken und ziehen sogar 8 Langweilern das Reckturnen zu ermöglichen, fand sogar mit fröhlichem Gelächter der Testmannschaft Eingang ins Testlog!)

KGB -Bericht Nr. 17
Waffenjournal

Die Kroner Geheime Bruderschaft gibt bekannt, das die Waffentestversuche der Gnomen und Zwergenwerkstätten zum Projekt Wyrd´s Hammer für ca.. einem halben Jahr ausgesetzt werden, da es zu einem schweren Zwischenfall gekommen ist.
Beim Dauerbeschußtest der Neuentwicklung der Revolverkanone wurde Gnomeos Sekretär Gat Bolger, ein Halbling schwer verletzt!
Ursache war eine Überhitzung des rotierenden Revolvermagazines in Verbindung eines Klemmers in der Lademechanik, verursacht durch die Verkokung der Standardtreibladung aus Schwarzpulver!
Die Verwendung von Hülsen nach dem neu entwickelten Tiefziehverfahren für Messing, zeigte zunächst die richtige Richtung zur Verringerung des Munitionsgewichtes und die Maximierung der Mun-Kapazität! Bei Versuchen mit einem modifizierten Zwergendonner und kleinerem Kaliber von ½ Zoll zeigte sich das ungeheure Potenzial dieser revolutionären Bauart!
Rückblickend stellt Gnomeo jedoch klar, das es ein Fehler war, diese Modifikation nicht zur Serienreife weiter zu entwickeln und statt dessen das Konzept einer Revolverkanone zu forcieren.
Hier muss nochmal kurz auf des Konzept eingegangen werden:
der Vorteil einer Revolverkanone ist zunächst bestechend. Durch die Verwendung einer Trommel mit Fünf Kammern kann man den Lade-Schuß-Auswurf-Nachladezyklus parallel erfolgen lassen. Ein parallel zur Trommel arbeitender Steuerschieber versetzt beim Rück- und Vorlauf (Ausnutzung der Rückstoßkräfte) über Warzen die Revolvertrommel in Rotationsbewegung. Diese Bewegung erfolgt inkremental, das bedeutet in keiner gleichförmigen, kontinuierlichen Rotation, sondern taktförmig von Kammer zur Kammer.
Nach der Auslösung des Schusses dreht sich die Trommel eine Kammer weiter und der nächste Schuß kann abgefeuert werden. In der abgefeuerten Kammer wird die leere Patronenhülse ausgestoßen. Zur gleichen Zeit wird die Trommel nachgeladen, wobei dies in drei Takten erfolgt. Durch diese zeitliche und räumliche Trennung wird eine höhere Feuerrate ermöglicht, als dies bei dem angedachten Masseverschlußkonzept erforderlich wäre, was theoretisch eine vollständigen Auswurf und Nachladevorgang zwischen zwei Schüssen benötigte.
Die ungeheuren Kräfte und die thermische Belastung hatten jedoch der Konstruktion zu stark zugesetzt, sodaß ein Klemmer und eine sich durchzündende Patrone das Gehäuse platzen ließen. Der Versuchsstand wurde bei diesem Unfall komplett zerstört. Umherfliegende Gehäuseteile verletzten den Halbling Gat Bolger, der zu diesem Zeitpunkt in Vertretung von Gnomeo den Versuch leitete, an Arm und Beinen.
Herbeieilende Sanitätskräfte von Wealändern und Elfen konnten den schwerverletzten Halbling Gat Bolger noch rechtzeitig vor dem Verbluten bewahren und in Sicherheit bringen.
Zur Zeit ist der Halbling auf dem Wege der Besserung, nach der Wiederkehr von Gnomeo von dem geheimen Kommandoeinsatz an der Küste in der Nähe von Geltin, ist der Chefkonstrukteur in die Heilstätten zu Hei´thburg geeilt.
Nach letzten gesicherten Erkenntnissen hat der Halbling während seiner Genesung nicht nur den Krankenschwestern nachgestellt, sondern auch einige im Fieberwahn gefertige Zeichnungen ersonnen, die Gnomeo so sehr begeistert haben, das diese demnächst in die Konstruktionsabteilung weitergeleitet werden. Diese neue Waffenbauform ist sicherer, neigt nicht zur Überhitzung und Störung und wird manuell angetrieben. Die angestrebte Feuerrate von 180 -200 Schuß pro Minute ist bei Verwendung der bisherigen Standardmunition von 1“Granaten wahrhaftig nach Wyrd´s Hammer! Zu Ehren das tapferen Halblings wird diese neue Waffenbauform als Gat-ling bezeichnet!

Werftbericht Nr. 16 der Geheimen Werft Forschungs und Waffenentwicklungsabteilung zu Heith`burg, Schiffsneubau Wyrd, Schwesterschiff der Herz aus Gold

Die Werftleitung zu Heith´burg gibt bekannt, das der Schiffsneubau zu etwa 80% fertiggestellt ist. Die größten Probleme konnten beseitigt werden. Es stehen allerdings noch umfangreiche Arbeiten bei der Produktion der Bug und Heckrammdorne aus Zwergenstahl an, als auch die Fertigung der Doppelruderanlage.
Auftakelung erfolgt nach erstem Stapellauf.
Bei der Konstruktion des Schiffes zeigte sich, das bei Neuberechnung der maximal angestrebten Traglast der Wyrd, das Freibord etwas zu niedrig ausgefallen ist. Dieses Problem wurde anfangs als nicht bedeutend betrachtet, ginge man doch bei der Ausrüstung der Primärbewaffnung von zwei Dunnerschlach Hinterladergeschützen aus.
Bei der Neugewichtung des Einsatzschwerpunktes, nicht zuletzt wegen der vermehrten Sichtung von schwarzen Galeeren, als schwerer Zerstörer, zeigte sich jedoch dieses als Nachteil. Basierend auf den neuen Entwürfen der Waffenentwicklungsabteilung, unter der Leitung von Gnomeo, könnte das beim Einbau des neuen Automatengeschützes „Wyrds Hammer“ Schwierigkeiten bereiten!
Das hohe Eigengewicht dieser neuen schweren Revolverkanone erhöht den Tiefgang des Schiffes beträchtlich, so das beim Einsatz in schwerer See, die Gefahr besteht durch überlaufende Brecher mehr Wasser zu nehmen!
Glücklicherweise kann diese Gefahr aber durch Erhöhung der Bordwand und Änderung der Reling eingedämmt werden und läßt sich ohne große Schwierigkeiten am Rohbau des Schiffes umsetzen. Vorsorglich werden die alten bisher verwendeten Standardlenzpumpen, durch Doppelhubpumpen ersetzt, die die Pumpleistung um den Faktor zwei verbessern!
Schanzkleid des Deckshauses wurde fertiggestellt. Verbesserung des Schutzes der Mannschaft am Oberdeck gegen Waffenwirkung um 23%!
Es wird auch erwägt auf dem Vordeck aus Platzgründen 10 Ruderplätze einzusparen.
Da die Segelfähigkeit der Wyrd deutlich verbessert wurde, dürfte das auch die zukünftige Mannschaft erfreuen. Die 18 verbleibenden Ruderplätze sind für die Manövrierfähigkeit des Schiffes ausreichend und ermöglichen eine passable Fahrt von 6-8 Knoten.

Werftbericht Nr. 15 der Geheimen Werft Forschungs und Waffenentwicklungsabteilung zu Heith`burg, Schiffsneubau Wyrd, Schwesterschiff der Herz aus Gold


Nach etlichen Versuchen an Modellen und mehrfacher Überarbeitung der Konstruktionszeichnungen konnten die Probleme des modifizierten Fockstags gelöst werden. Durch eine aufwendige Schwenkbrücke ist es nun möglich, das Focksegel am Bug unter Vollast einzusetzen. Andererseits läßt sich das Vorstag ohne komplizierte Umbauten komfortabel als Ladekran einsetzen. Ein einfacher Flaschenzug in Kombination einer auf dem Vorstag laufenden „Laufkatze“ ermöglicht eine unerwartet praktische Handhabung des Ladevorganges mit wenig Personal und variabler Ablage des Ladegutes sowohl zum Kai, als auch auf dem Vorschiff, sowie Stauung im vorderen Laderaum. Die Schwenkbrücke ist gleich an drei Widerlagerpunkten an der vorderen Front des Deckshauses befestigt und leitet die Gewichtskraft aufgeteilt über einen Stützbalken und der flachen oberen Mastzwinge in den Haubtmast ein. Aus Gewichtsgründen wurde die Schwenkbrücke, die Mastzwinge, als auch der Stützbalken aus dem neuen laminierten Verbundstoff Gnomenholz gefertigt.
Der schichtartige unidirektionale Aufbau eines Faserstoffes ermöglicht eine drei mal höhere Bruchkraft im Vergleich zu in gleichformatigen Vollholz gefertigter Baugruppen.
Vorteil: höhere Belastbarkeit bei Reduktion der Masse!
Der gesammte Fockmast läßt sich in der Schwenkbrücke über ein massives Lager absenken, zur Erleichterung der Handhabung, beim Setzen des Focksegels.

Werftbericht Nr. 14 der "Kroner geheimen Bruderschaft":

Die Kronermarine hat vor Kurzem die ersten Testfahrten mit der Herz aus Gold unternommen. Die überarbeitete Betakelung hat sich bestens bewährt und mit dem Rahsegel läßt sich selbst bei Wind querab aus 80 Grad noch Fahrt machen! Parallelplan ist gut wegen dem ausgeprägtem Kiel und der Klinkerbeplankung, geringe Abdrift und gute Ruderwirkung! Schiff ist jetzt mit Dunnerschlach als Buggeschütz und Zwergendonner als Heckbewaffnung ausgestattet. Mit den vier schweren Armbrüsten ist die Herz aus Gold als sehr gut gerüstet und ausreichend bewaffnet einzustufen, und kann demnächst auf Patrouillenfahrt an der Grenze der Schutzzone eingesetzt werden. Weitere Missionen im Kronerrat in Planung. Die Schwerpunktlage ist stimmig und die Installation des Kombinationsgeschützes Dunnerschlach beeinträchtigt in keinster Weise die Manövrierfähigkeit des Schiffes. Die Ergebnisse der Waffeneinsatztests sind als überragend einzustufen. Basierend auf den Erfahrungen des letzten Kommandounternehmens, bei dem der erste Serientyp des Zwergendonners zum Einsatz kam, wurde eine neue Kombinationswaffe in Auftrag gegeben, der Dunnerschlach. Beim Kampfeinsatz bewährte sich die extrem gute Feuerrate des Hinterladergeschützes "Zwergendonner" und es zeigte sich, das die Kartäschenmunition beim Feind demoralisierend als auch desaströs wirkte. Noch immer ist allerdings das Handling der schweren Kastenmagazine kompliziert und kostet Zeit. Es zeigte sich, das ein einsatzbezogener Wechsel der Munition von Kartäsche auf Sprenggranate ein hohes Gefährdungspotential für die Geschützmannschaft darstellt, und das Niederhalten der Feindlichen Kräfte unterbrochen wird. Mit dem Dunnerschlach wird dieser Nachteil ausgeglichen, da diese Waffe de facto zwei Waffen in sich vereint! Gewissermaßen zwei Zwergendonner werden in ``Bockbauweise` übereinander angeordnet. die Verschlußmechanik wurde überarbeitet und mit neuer Abgzugssicherung sowie Serienfeuermechanik versehen. Bei Verwendung der Sechskamm`rigen Kastenmagazine verdoppelt sich sowohl die Munitionskapazität in einer Waffe , als auch die Möglichkeit unterschiedlicher Ladung, d. h. Spreng- Splittermun! Die Versuche mit den Vorserienmuster waren sensationell und wurden sofort an Bord der Herz aus Gold umgesetzt! Die Gesammtkapazität an mitgeführter Munition ist allerdings aufgrund der schweren Magazine begrenzt! Hier sind aus den Zwergen und Gnomenwerkstätten allerdings bald Neuerungen zu erwarten, die Entwicklung eines neuen rauchlosen Explosivstoffes eröffnet neue Möglichkeiten in Verbindung eines neuen Stanzverfahrens für Buntmetallhülsen! Anbei ein neues Bild des Gnomenikonographen!